„1920-2020-2030“

Theater Wolkenflug

URAUFFÜHRUNG: WÜTENDE WEISSE MÄNNER
von Ute Liepold und Bernd Liepold-Mosser

INSZENIERUNG Ute Liepold
MIT Aline-Sarah Kunisch | Anú Sifkovits | Oliver Welter
KOSTÜM Michaela Haag
ASSISTENZ Stephanie Sihler

PREMIERE KLAGENFURT 6. November 2019, 20 Uhr
WEITERE TERMINE 8.|9.|13.|14.|15.|16.|20.|21.|22.|23. November 2019, 20 Uhr
ORT ORF-Theater Klagenfurt, Sponheimerstraße 13, 9020 Klagenfurt
EINTRITTSPREISE 25 EUR | 20 EUR
KARTEN und INFOS kontakt@wolkenflug.at | www.wolkenflug.at | 0681-81926317

Sie sind wieder da: die wütenden weissen Männer mit ihrem Abwehrkampf gegen die Zukunft. Reaktionäre Männlichkeiten rudern wieder zurück an die Macht, ob in der Öffentlichkeit, der Politik oder den sozialen Medien.
Ein hochpolitischer, ironischer, unterhaltsamer und nicht zuletzt musikalischer Abend über die Abgründe männlicher Identitäten – von Trump, Orban und Kickl über Männer-Rechtsbewegungen, AfD-Programmen und Hasspostings bis zur kommerzialisierten Pseudovolkskultur und den Leugnern der Klimakrise.

Schulparlament der NMS 10 Klagenfurt besucht Justizpalast in Wien

Besuch der Abgeordneten des Schulparlaments der NMS 10 Klagenfurt im Justizpalast

 Am Dienstag, den 4.6.2019 fuhren die Abgeordneten des Schulparlaments nach Wien. Das Ziel war ein Besuch im Justizpalast.

Wir kamen zu Mittag in Wien an und unternahmen, nachdem wir uns gestärkt hatten, einen kulturellen Spaziergang vom Belvedere bis zum Stephansdom.

Wir machten eine Pause bei der Karlskirche. Davor stand ein weißer Flügel, auf dem uns Herr Schlömmer zwei wunderschöne Melodien vorspielte. Das Ambiente war wirklich beeindruckend.

Den Abschluss des Tages bildete ein Besuch des Nordturms vom Stephansdom, wo wir einen traumhaften Blick über die Dächer Wiens hatten.

Am Mittwoch am Vormittag stand der Besuch des Justizpalastes am Programm. Zuerst erhielten wir interessante Informationen über dieses Haus um anschließend an einer Verhandlung des Oberlandesgerichtes Wien teilzunehmen. Diese Teilnahme war für alle sehr interessant, aber auch bedrückend.

Anschließend führte uns der Präsident des Landesgerichtes für Strafsachen in Wien, Dr. Forsthuber, durch das Haus und erklärte uns wichtige demokratiepolitische Begriffe und Zusammenhänge. Die von ihm zusammengestellte Ausstellung im Justizpalast war sehr informativ.

Nach einer Stärkung begaben wir uns ins Naturhistorische Museum um am späten Nachmittag vollgepackt mit interessanten Eindrücken unsere Heimreise anzutreten.

GIVE PEACE A CHANCE

ROŽ – Slovensko prosvetno društno R0Ž, Šentjakob v Rožu / Slowenischer Kultur­verein ROŽ St. Jakob im Rosental, Višja šola za gospodarske poklice Št. Peter (HLW St. Peter/Šentpeter) Šentjakob v Rožu / Private höhere Lehranstalt für wirtschaft­liche Berufe des Konvents der Schulschwestern St. Jakob im Rosental, NMS Šentja­kob v Rožu / Neue Mittelschule St. Jakob im Rosental

 

GIVE PEACE A CHANCE

 

Projektleitung: Marjan Štikar und Uši Sereinig
Direktionen: Stefan Schellander, Karin Melcher
Inszenierung: Marjan Štikar
Tanz und Choreografie: Maša Kagao-Knez
Beat-Boxing: Murat Kagao-Knez
Percussion: Lan Sticker
Texte zur Performance: Maks Dakskobler
Ausstattung und Requisite: Magdalena Kulnik
Technik: Kristijan Rehsmann und Tilen Lumpert

Projektleiterinnen und Projektleiter: Christin Steiner (Chorleiterin, Zpor NMS Šentjakob v Rožu / Chor der Neuen Mittelschule St. Jakob im Rosental), Katharina Roblek (Organisation), Sonja Koschier (Chorlei­terin, Zbor Višje šole za gospodarske poklice / Chor der HLW St. Peter) Urša Šebat (Organisation)

Das Ensemble: Antonia Paul, Ema Pirker-Frühauf, Ilja Sticker, Leon Lambauer, Lucija Kravcar, Magdalena Novak, Mirjam Sticker, Niko Schlapar, Nikolaj Kofler, Semion Kofler, Adrian Rasinger, Danijel Sticker, Dora Filipov, Emelie Hafner, Eva Wutte, Felix Misotitsch, Florian Krischner, Hannah Keuschnig, Iva Kuvek, Jana Bachmann, Jana Kremer, Joanna Duda, Johannes Hafner, Johannes Schuster, Julia Hölbling, Julia Kauf­mann, Kassian Fugger, Kimberly Kaindl, Lara Rosegger, Lara Schellander, Laura Gabrutsch, Leann Notsch, Lena Einspieler, Leonie Kruschitz, Marco Duda, Maria Lässig, Markus Leitner, Martin Stingl, Maxima Seidl, Maximilian Dridi, Pierre Jautz, Ronja Steiner, Samantha Kawuljak, Samira Hedenik, Samira Krusic, Selina Riepl, Ula Kuvek, Vanessa Eggeler, Ajda Dolinar, Ajda Rakovec, Alea Einspieler, Anastasija Jovanova, Bar­bara Basti, Elena Krebs, Eva Likozar, Eva Lunar, Eva Urbanija, lza Kuhar, Jerneja Vrbanc, Katharina Santner, Klara Simon, Lara Demšar, Leila Osmančevič, Liza Lah, Luka Sticker, Manca Demšar, Manca Lesjak, Manuel Užnik, Maša Hrovat, Natalija Rozman, Nika Demšar, Nika Stirn, Nina Müller, Rebeka Albrecht, Ruth Ro­mih, Tina Praprotnik, Urša Kuhar, Zala Filipič

 

Im Lichte des Projektes „Die Friedensbildung des Einzelnen und der Gesellschaft” ist zu betonen, dass Rassismen unterschiedlichster Art, und zwar sowohl solche zwischen einzelnen Gruppen als auch zwischen einzelnen Menschen zu Feindselig­keiten und letztlich zu kriegerischen Auseinander­setzungen führen können. Umso wichtiger ist es, Kinder und Jugendliche gegen Rassismen zu sensi­bilisieren und ihnen zu zeigen, wohin diese führen können. Vor diesem Hintergrund wurde mit den Schülerinnen der NMS St. Jakob/Šentjakob, der HLW in St. Peter/Šentpeter und den Mitgliedern der Theatergruppe teatr zora des Slowenischen Kulturvereins Rot die Performance „GIVE PEACE A CHANCE” in Szene gesetzt in Korrespondenz zur Ausstellung „Vermessungsamt / Geodetski urad” im alten Kino in St. Jakob/Šentjakob. Gemeinsam mit Regisseur Marjan Štikar arbeitete die Tänzerin Maša Kagao-Knez, die in Ljubljana das Tanztheater Studio XXV leitet und wegen ihrer dunklen Haut­farbe immer wieder Anfeindungen ausgesetzt war. Das Generalthema dieser Performance basiert auf dem Text von John Lennon „GIVE PEACE A CHANCE”, das neu arrangiert worden ist und von den Schulchören der Višja šola za gospodarske poklice Št. Peter (HLW St. Peter/Šentpeter) Šentjakob v Rožu / Private höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe des Konvents der Schulschwestern St. Jakob im Rosental, NMS Šentjakob v Rožu / Neue Mittelschule St. Jakob im Rosental gesungen wird. In das Projekt miteinbezogen ist auch die Musik- und Tanzperformance Gruppe Kesaj Tchave, die aus einem Projekt im slowakischen Kezmarok entstand, wo sich im Jahr 2000 junge Roma aus den Barackensiedlungen mit Unterstützung des Musikers Ivan Akimova zusammengeschlossen haben. Gemeinsam mit professionellen Musikern ararbeiten sie ihre Auftritte, was ihnen ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht. Das Publikum erlebt ein authentisches Bild von traditioneller Gipsy-Musik in Verbindung mit moderner slowakischer Musik.

 

Uraufführung: 10. Mai 2019, 19’00 Uhr, weitere Vorstellung 29. Juni 2019, 20’00 Uhr jeweils vor und im Kulturhaus Šentjakob v Rožu/St. Jakob im Rosental. Weitere Vorstellungen im Rahmen der Ausstellung „Vermessungsamt/Geodetski urad“ in Vorbereitung.

„Die Friedensbildung des Einzelnen und der Gesellschaft“

Kärntens Schülerinnen und Schüler schnupperten Theaterluft

Unter der professionellen Anleitung von Kulturschaffenden sowie unterstützt von mehreren Kulturvereinen inszenierten Schülerinnen und Schüler von 17 Kärntner Schulen in diesem Schuljahr insgesamt neun Theaterproduktionen zum Thema „Die Friedensbildung des Einzelnen und der Gesellschaft“. Die Produktionen wurden in Villach präsentiert. In Vertretung von Landeshauptmann Peter Kaiser wohnte Jugendreferentin LR.in Sara Schaar sowie Bildungsdirektor Robert Klinglmair der Veranstaltung in der „neuebuehnevillach“ bei.

Gerade das heurige Schuljahr stand im Zeichen von Gedenk- und Erinnerungsmomenten. So wurde etwa im November 2018 der Gründung der Republik Österreich gedacht. Die Schülerinnen und Schüler verarbeiteten in ihren Theaterstücken aber auch neuere Entwicklungen, wie etwa die kriegerischen Auseinandersetzungen in Syrien und die damit einhergehenden Flüchtlingsströme.

„Das Thema Frieden ist ein komplexes Thema, welches in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert einnimmt. So muss man einerseits die Geschichte kennen, die persönliche, die des Landes Kärntens, die des ganzen Staates Österreich, aber natürlich auch über die Grenzen von Österreich hinaus. Es ist keine Selbstverständlichkeit, in einem friedlichen Land zu leben. Aus diesem Grund freut es mich umso mehr, dass ein solches Projekt von solch fantastischen Schülerinnen und Schülern umgesetzt wird und zur Sensibilisierung für die gesamte Gesellschaft beiträgt. Die einzigartigen Projekte, die in diesem Rahmen entstanden sind, zeigen wieviel Herz und Engagement alle Beteiligten eingebracht haben“, dankte Schaar im Rahmen der Veranstaltung allen Schulen, Direktionen, Lehrkräften, Schülerinnen und Schüler, und vor allem auch Projektleiter Rudolf Altersberger.

Dieser betont die breit gefächerte Vernetzung von Kulturschaffenden mit den Schulen. Besonders sei auch die Mitwirkung von Jugendlichen mit Behinderungen sowie die viersprachige Konzeption der Produktionen – sie wurden in deutscher, slowenischer, italienischer und in Gebärdensprache zur Aufführung gebracht.

Bildungsdirektor Robert Klinglmair betonte den kooperativen und fruchtbaren Austausch zwischen Kultur und Bildung. Das „Schule-Jugend-Theater-Projekt“ solle langfristig zu einem Fixpunkt werden, so der Bildungsdirektor. „Die Zukunft liegt in den Händen unserer Jugend, die mit ihren innovativen Projekten wesentlich zum Schaffen einer Kultur des Erinnerns anstatt Vergessens beigetragen hat“, so Klinglmair.

Für den Kurator und ehrenamtlichen Begleiter des Projekts, Herbert Gantschacher, ergänzen sich Friedensbildung, Schulbildung und kulturelle Bildung gegenseitig. Seitens der Landeskulturabteilung nahm Igor Pucker an der Abschlusspräsentation teil.

Text: LPD Kärnten/ Fabian Rauber

Foto: Büro LR.in Schaar

Kärntner Gespräche zur demokratiepolitischen Bildung 2019 – „Demokratie und Digitalisierung- Chancen und Risiken der Digitalisierung für das Gemeinwesen“

AVISO: Kärntner Gespräche zur demokratiepolitischen Bildung 2019 – „Demokratie und Digitalisierung- Chancen und Risiken der Digitalisierung für das Gemeinwesen“

am Do., 24.10.2019 | 10:00 – 17:00 Uhr | Konferenzsaal AK Kärnten | Klagenfurt

Begriffe wie Industrie 4.0, Internet der Dinge, Cyber-Physische Systeme, Big Data oder Digitalisierung
sind derzeit in aller Munde, und die damit verbundenen Auswirkungen auf Ökonomie, Gesellschaft und
Bildung sind Gegenstand zahlreicher Debatten. Weit weniger intensiv hingegen wird der Einfluss neuer
Technologien auf unser demokratisches Gemeinwesen diskutiert.
Können sich die digitale Verfügbarkeit von umfassendem Wissen, die schier grenzenlosen Kommunikationsmöglichkeiten
und die positiven Aspekte einer vernetzten Welt als maßgebliche Faktoren erweisen,
um unsere Demokratie qualitativ weiterzuentwickeln? Oder ist genau das Gegenteil der Fall? Stellen
Fake-News, Überwachungs- und Manipulationstechnologien, künstliche Intelligenz oder der Einsatz von
Algorithmen sowie das unkontrollierte Sammeln von Daten nicht eine ernsthafte Bedrohung für unser
politisches System dar?
Diesen aktuellen und zugleich brisanten Fragen widmen sich die Kärntner Gespräche zur demokratiepolitischen
Bildung 2019. Die kritische Analyse von Chancen und Risiken der Digitalisierung für unser demokratisches
Zusammenleben soll dabei sowohl einen Beitrag zum besseren Verständnis gegenwärtiger
Diskussionen leisten, als auch praktische Anstöße für die aktive Gestaltung unserer Zukunft geben.

Das Aviso finden Sie hier

“Die gescheiterte Republik”

29.4.2019  – Univ. Prof. Anton Pelinka zu Gast am Gymnasium Hermagor:

 

Univ. Prof. Anton Pelinka referierte aus seinem Buch: „Die gescheiterte Republik. Kultur und Politik in Österreich 1918-1938“

Zum Abschluss des Gedenkjahres 100 Jahre Republik Österreich nahm Anton Pelinka zur Frage Stellung, ob der „mörderische Abstieg“ der 1. Republik unausweichlich war, und wie deren Zerbrechen und damit der „Anschluss“ 1938 zu vermeiden gewesen wäre.

Anton Pelinka war 1975 -2006 Professor für Politikwissenschaft an der Universität Innsbruck und von 2006-2018 an der Central European University Budapest.

Diese für die 6., 7. und 8. Klassen eingerichtete Veranstaltung unter dem Signum politischer Bildung stand auch für die interessierte Öffentlichkeit offen.

(Marina Jamritsch)

Bildungsreise der Sieger

Das Siegerteam des Quiz „Politische Bildung-Europa-Quiz 2019“ auf Bildungsreise in Slowenien

Eine kleine, aber feine Reisegruppe traf sich am 23. April 2019 frühmorgens, also noch in den Osterferien, um sich auf den Weg nach Laibach/Ljubljana zu machen. Ein erster Stopp wurde bereits nach einigen wenigen Kilometern eingelegt, um bei den 1943 errichteten Außenlagern des KZ Mauthausen Nord und Süd am Loiblpass, der Menschen zu gedenken, die unter schrecklichsten menschenverachtenden Bedingungen den Tunnel durch die Karawanken graben mussten. Leider wissen viele Kärntnerinnen und Kärntnern immer noch nicht, dass es Häftlinge des Vernichtungslagers Mauthausen waren, die diesen Tunnel gegraben haben. Viele sind dabei zu Tode geschunden oder sogar vorsätzlich ermordet worden.

Von unserem sprach- und fachkundigen Reiseleiter, Mag. Dr. Theodor Domej, dem ehemaligen Fachinspektor für Slowenisch an mittleren und höheren Schulen in Kärnten, erhielten wir viele historische, aber auch aktuelle Informationen zu unserem Nachbarland Slowenien. Er erzählte uns u.a. vom berühmten slowenischen Architekten Jože Plečnik und zeigte uns im Rahmen der Stadterkundung einige seiner Bauten wie z. B. Tromostovje – die drei Brücken sowie die National- und Universitätsbibliothek. Dem Nationaldichter France Prešeren, der einige Zeit auch in Klagenfurt gelebt hatte, begegneten wir am Hauptplatz von Ljubljana in Form der überlebensgroßen Statue.

Ein besonderes Erlebnis war der Besuch des slowenischen Parlaments mit einer englischsprachigen Führung und das Gespräch mit der Vorsitzenden der Österreich-Freundschafts – Parlamentsgruppe, Frau Abgeordnete Ljudmila Novak. Sie ist auch Kandidatin für die EU Wahl der Partei Nova Slovenija – Krscanska Ljudska Stranka und stellte uns auf Nachfrage  kurz ihre Pläne für die Zukunft Slowenien in der EU vor. Bereits von 2004 bis 2009 gehörte sie dem Europäischen Parlament an.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Innenstadt besuchten wir das Büro der deutschsprachigen Volksgruppen. Im Rahmen eines Round -Table Gesprächs mit dem Vorsitzenden der Deutschen Minderheit in Slowenien, Christian Lautischer gemeinsam mit Manuel Jug, dem jungen Vorsitzenden des Zentralverband Slowenischer Organisationen (ZSO) in Kärnten, erfuhren wir von den Bemühungen der Minderheit um Anerkennung als autochthone Volksgruppe und den Erhalt der Kultur und Sprache in Slowenien.

Der Gottscheer August Grill erzählte uns als Zeitzeuge in seiner Gottscheer Sprache (ein altertümlicher Dialekt) von der Gottschee/ Kočevje und der fast verlorenen Kultur, die es als Weltkulturerbe zu erhalten gäbe.

Der Aufstieg auf die Burg von Ljubljana, die imposant über der Stadtmitte thront, war nach einer kleinen Stärkung auf Einladung des Volksgruppenbüros trotz des Regens für die Gruppe leicht zu schaffen. Der Besichtigungsrundgang um den Dom St. Nikolaus rundete die Stadterkundung ab und das Abendessen war mit diesem Tagesprogramm redlich verdient.

Bereits um 08:00 Uhr starteten wir am zweiten Reisetag unsere Fahrt Richtung westlichster Gemeinde Sloweniens, Kobarid/Karfreit. Das erste Etappenziel war die Stadt Cerkno. Hier haben wir in einer Felsenschlucht das Partisanenlazarett „Bolnišnica Franja“ besichtigt. Der stete Aufstieg durch eine enge, steile Klamm, vorbei an einem tosenden Wasserfall, war besonders bei Regen, sehr eindrucksvoll. Wir konnten dabei ein ungefähres Bild davon bekommen, wie mühsam die Verwundeten und die Materialien an diesen versteckten Ort gebracht werden mussten.

In Kobarid/Karfreit besuchten wir  das Kobariški muzej- Museums des 1. Weltkrieges und erhielten im Rahmen einer zweistündigen, sehr engagierten Führung, die Schrecken der Schlachten des 1. Weltkrieges vermittelt.

Das Soča-Tal war der Schauplatz der größten Schlachten auf slowenischem Boden, die auch der amerikanische Schriftsteller Hemingway in seinem Roman „In einem andern Land“ beschrieben hat. Die größten Gefechte in einer Gebirgsregion in der Geschichte der Menschheit waren gekennzeichnet durch 11 blutige Offensiven der italienischen Armee sowie durch die letzte 12. Isonzoschlacht, genannt das Wunder von Karfreit (Kobarid), in der österreichisch-ungarische Soldaten mit Hilfe der deutschen Armee die Frontlinie zum Fluss Piavo schoben.

Nie mehr einen schrecklichen Krieg erleben müssen, sondern in Frieden und Freundschaft mit den Nachbarn leben dürfen, dieser Wunsch begleitete uns auf der Heimreise über den Predil-Pass nach Tarvisio und Klagenfurt. Die gesamte Reise war geprägt von einer guten, ausgelassenen Stimmung, einer ausgezeichneten Verpflegung und einer besonders netten Gemeinschaft.

Unser großer Dank geht an die Plattform Politische Bildung im Kärntner Landtag für die Ermöglichung dieser schönen und interessanten Reise, FI Dr. Michael Vrbinc für die hilfreiche Unterstützung bei der Organisation, Dr. Theodor Domej für die aufschlussreichen Führungen in der Stadt mit vielen Erzählungen und historischen Details sowie Alfred Wrulich und Christian Puck für die gute und sichere Fahrt über die Pässe.

 

Kurzbericht von Sebastian Ambrosch

Text&Fotos: Mag. Gerlinde Duller

Österreichische Jugendkonferenz 5.-7. Juni 2019 in Kärnten

Politik für junge Menschen soll mit jungen Menschen gestaltet werden!

Dafür wollen wir junge Menschen einbinden, vernetzen und ermächtigen – und damit die EU-Jugendstrategie in Österreich umsetzen und in alle Bundesländer bringen.

Die Koordinierungsstelle Jugenddialog organisiert in Zusammenarbeit mit der Bundesjugendvertretung, den Landesjugendreferaten und dem Bundeskanzleramt von 5.-7. Juni die 1. Österreichische Jugendkonferenz. Ein wichtiger Programmteil wird dabei der Dialog mit allen LandesrätInnen, der Bundesministerin für Frauen, Familien und Jugend und jungen Menschen sein!

Der Fokus der 1. Österreichischen Jugendkonferenz liegt auf den Youth Goals.
Rund 60 junge Menschen werden auf der Konferenz gemeinsam über die Zukunft von Arbeit, Bildung und Chancen für junge Menschen im ländlichen Raum diskutieren. Die insgesamt elf Youth Goals sind Teil der EU-Jugendstrategie 2019-2027. Sie geben die Richtung der gemeinsamen Jugendpolitik in der EU vor. Sie spiegeln die Ansichten junger Menschen in ganz Europa wider.

Insbesondere wird die Konferenz einen Schwerpunkt auf diese drei Youth Goals legen:

• Youth Goal #6: Jugend im ländlichen Raum voranbringen
• Youth Goal #7: Gute Arbeit für alle
• Youth Goal #8: Gutes Lernen

Details im Überblick:
Die Jugendkonferenz findet von 5.-7. Juni in St. Kanzian/Kärnten statt.
Die Teilnahme ist kostenlos und Fahrt- sowie Nächtigungskosten werden übernommen
Anmeldungen sind bis 21. April unter folgendem Link möglich: tinyurl.com/jugendkonferenz2019

Wir würden uns freuen, dich bei der Konferenz begrüßen zu dürfen & würden uns auch sehr über eine Verbreitung über deine Netzwerke freuen.
Bei Rückfragen kannst du dich gerne an office@jugenddialog.at wenden.

Den Flyer findest Du hier (Link)

BORG Hermagor Projekt Future Challenge Europe4me

 

SchülerInnen des BORG Hermagor haben sich am Wettbewerb der Wiener Zeitung mit einem engagierten Projekt beteiligt.

Weitere Informationen finden Sie hier (Link)