Jugendpreis „Meine Ideen – Unsere Zukunft

Jugendpreis „Meine Ideen – Unsere Zukunft“ anlässlich 100 Jahre Kärntner Volksabstimmung

Die AK Kärnten, der ÖGB Kärnten und das IGKA (Institut für die Geschichte der Kärntner Arbeiterbewegung) wollen SchülerInnen ab 14 Jahren, junge ArbeitnehmerInnen und Lehrlinge sowie StudentInnen bis 25 Jahre dazu anregen, Verbindungslinien zwischen 1920, 2020 und 2030 herzustellen, um auf diese Weise die Gegenwartsdimension von Geschichte begreifbar und die Zukunft gestaltbar zu machen, denn: In der Auseinandersetzung mit Vergangenheit und Gegenwart liegen die Kraft und Ideen für die Zukunft!

Die Einsendungen können von literarischen Beiträgen, Theater- oder Tanzperformances, Zeichnungen, künstlerischen und handwerklichen Formaten, über filmische oder fotografische Darstellungen bis hin zu wissenschaftlichen Beiträgen sowie interaktiven Produktionen reichen und werden von einer Fachjury prämiert. Anschließend werden sie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Es winken Geldpreise von bis zu 6.000 Euro pro Preisträger/in, wobei das Thema „Arbeit“ mit drei Sonderpreisen zu je 2.500 Euro ausgezeichnet wird.

Das Zusatzpaket zur Ausschreibung bietet wertvolle inhaltliche Hinweise und erleichtert eine Bearbeitung im Schulunterricht.

Download Ausschreibung: https://www.zusammen-arbeiten.at/images/downloads/Jugendpreis-Ausschreibung.pdf

Download Zusatzpaket: https://www.zusammen-arbeiten.at/images/downloads/Jugendpreis-Zusatzpaket.pdf

 

Hier geht’s direkt zum Einreichformular: www.zusammen-arbeiten.at/jugendpreis

CU

„asozial“

Tag der Menschenrechte

Verfassung macht Schule

Der Verfassungsgerichtshof bietet ab dem Frühjahr 2020 Besuche durch Richterinnen und Richter bzw. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verfassungsgerichtshofes an Schulen an.
Führungen von Schülergruppen am Verfassungsgerichtshof sind ebenfalls möglich.

Besonders im VfGH-Jubiläumsjahr 2020 ist es dem Gerichtshof ein Anliegen, Jugendlichen grundlegende Fragen des Rechtsstaates näherzubringen.
Zielgruppe sind Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren.

Anmeldungen von interessierten Lehrerinnen und Lehrern bitte direkt an den Verfassungsgerichtshof richten: verfassungmachtschule@vfgh.gv.at.

Die Veranstalter freuen sich über eine rege Nutzung dieses Angebots!

The Class of ’38. Exile & Excellence

Zum Gedenken an die sogenannten Novemberpogrome zeigte die Österreichische Akademie der Wissenschaften am Freitag dem 8. November 2019 im Beisein von Nobelpreisträger Eric Kandel im Festsaal der Akademie den Film „The Class of ’38. Exile & Excellence“.

Insbesondere für künftige junge Generationen möchte der Film die persönlichen Erfahrungen von Menschen bewahren, die den Verbrechen des Holocaust unmittelbar ausgesetzt waren. Zu Wort kommen sechszehn herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die als Kinder und Jugendliche von den Nationalsozialisten verfolgt und aus Österreich vertrieben wurden – darunter die Literaturwissenschaftlerin Ruth Klüger sowie Ehrenmitglieder unserer Akademie, der Neurowissenschaftler Eric Kandel, der Chemiker Martin Karplus sowie die Physiker Walter Kohn und Gerald Holton.

Eric Kandel, der am Vortag seinen 90. Geburtstag in Wien feierte, war persönlich anwesend und hat einen kurzen Beitrag eingebracht.

 

Nach erfolgreicher Präsentation von „Exile & Excellence“ dürfen nun die Links zu Film und DVD für den möglichen Einsatz im Unterricht zur Verfügung gestellt werden:

Link zum Schulfilm auf der ÖAW Webseite

https://www.oeaw.ac.at/exile-excellence/film/

Link zur deutschen DVD auf der Seite des Verlages der ÖAW

https://verlag.oeaw.ac.at/the-class-of-38-exile-and-excellence1

Link zur englischen DVD auf der Seite des Verlages der ÖAW

https://verlag.oeaw.ac.at/the-class-of-38-exile-and-excellence

 

Wir freuen uns durch die ÖAW einen weiteren unterstützenden Beitrag zum Schwerpunkt „Politische Bildung und Demokratie“ bieten zu können.

„1920-2020-2030“

Theater Wolkenflug

URAUFFÜHRUNG: WÜTENDE WEISSE MÄNNER
von Ute Liepold und Bernd Liepold-Mosser

INSZENIERUNG Ute Liepold
MIT Aline-Sarah Kunisch | Anú Sifkovits | Oliver Welter
KOSTÜM Michaela Haag
ASSISTENZ Stephanie Sihler

PREMIERE KLAGENFURT 6. November 2019, 20 Uhr
WEITERE TERMINE 8.|9.|13.|14.|15.|16.|20.|21.|22.|23. November 2019, 20 Uhr
ORT ORF-Theater Klagenfurt, Sponheimerstraße 13, 9020 Klagenfurt
EINTRITTSPREISE 25 EUR | 20 EUR
KARTEN und INFOS kontakt@wolkenflug.at | www.wolkenflug.at | 0681-81926317

Sie sind wieder da: die wütenden weissen Männer mit ihrem Abwehrkampf gegen die Zukunft. Reaktionäre Männlichkeiten rudern wieder zurück an die Macht, ob in der Öffentlichkeit, der Politik oder den sozialen Medien.
Ein hochpolitischer, ironischer, unterhaltsamer und nicht zuletzt musikalischer Abend über die Abgründe männlicher Identitäten – von Trump, Orban und Kickl über Männer-Rechtsbewegungen, AfD-Programmen und Hasspostings bis zur kommerzialisierten Pseudovolkskultur und den Leugnern der Klimakrise.

Schulparlament der NMS 10 Klagenfurt besucht Justizpalast in Wien

Besuch der Abgeordneten des Schulparlaments der NMS 10 Klagenfurt im Justizpalast

 Am Dienstag, den 4.6.2019 fuhren die Abgeordneten des Schulparlaments nach Wien. Das Ziel war ein Besuch im Justizpalast.

Wir kamen zu Mittag in Wien an und unternahmen, nachdem wir uns gestärkt hatten, einen kulturellen Spaziergang vom Belvedere bis zum Stephansdom.

Wir machten eine Pause bei der Karlskirche. Davor stand ein weißer Flügel, auf dem uns Herr Schlömmer zwei wunderschöne Melodien vorspielte. Das Ambiente war wirklich beeindruckend.

Den Abschluss des Tages bildete ein Besuch des Nordturms vom Stephansdom, wo wir einen traumhaften Blick über die Dächer Wiens hatten.

Am Mittwoch am Vormittag stand der Besuch des Justizpalastes am Programm. Zuerst erhielten wir interessante Informationen über dieses Haus um anschließend an einer Verhandlung des Oberlandesgerichtes Wien teilzunehmen. Diese Teilnahme war für alle sehr interessant, aber auch bedrückend.

Anschließend führte uns der Präsident des Landesgerichtes für Strafsachen in Wien, Dr. Forsthuber, durch das Haus und erklärte uns wichtige demokratiepolitische Begriffe und Zusammenhänge. Die von ihm zusammengestellte Ausstellung im Justizpalast war sehr informativ.

Nach einer Stärkung begaben wir uns ins Naturhistorische Museum um am späten Nachmittag vollgepackt mit interessanten Eindrücken unsere Heimreise anzutreten.

„Die Friedensbildung des Einzelnen und der Gesellschaft“

Kärntens Schülerinnen und Schüler schnupperten Theaterluft

Unter der professionellen Anleitung von Kulturschaffenden sowie unterstützt von mehreren Kulturvereinen inszenierten Schülerinnen und Schüler von 17 Kärntner Schulen in diesem Schuljahr insgesamt neun Theaterproduktionen zum Thema „Die Friedensbildung des Einzelnen und der Gesellschaft“. Die Produktionen wurden in Villach präsentiert. In Vertretung von Landeshauptmann Peter Kaiser wohnte Jugendreferentin LR.in Sara Schaar sowie Bildungsdirektor Robert Klinglmair der Veranstaltung in der „neuebuehnevillach“ bei.

Gerade das heurige Schuljahr stand im Zeichen von Gedenk- und Erinnerungsmomenten. So wurde etwa im November 2018 der Gründung der Republik Österreich gedacht. Die Schülerinnen und Schüler verarbeiteten in ihren Theaterstücken aber auch neuere Entwicklungen, wie etwa die kriegerischen Auseinandersetzungen in Syrien und die damit einhergehenden Flüchtlingsströme.

„Das Thema Frieden ist ein komplexes Thema, welches in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert einnimmt. So muss man einerseits die Geschichte kennen, die persönliche, die des Landes Kärntens, die des ganzen Staates Österreich, aber natürlich auch über die Grenzen von Österreich hinaus. Es ist keine Selbstverständlichkeit, in einem friedlichen Land zu leben. Aus diesem Grund freut es mich umso mehr, dass ein solches Projekt von solch fantastischen Schülerinnen und Schülern umgesetzt wird und zur Sensibilisierung für die gesamte Gesellschaft beiträgt. Die einzigartigen Projekte, die in diesem Rahmen entstanden sind, zeigen wieviel Herz und Engagement alle Beteiligten eingebracht haben“, dankte Schaar im Rahmen der Veranstaltung allen Schulen, Direktionen, Lehrkräften, Schülerinnen und Schüler, und vor allem auch Projektleiter Rudolf Altersberger.

Dieser betont die breit gefächerte Vernetzung von Kulturschaffenden mit den Schulen. Besonders sei auch die Mitwirkung von Jugendlichen mit Behinderungen sowie die viersprachige Konzeption der Produktionen – sie wurden in deutscher, slowenischer, italienischer und in Gebärdensprache zur Aufführung gebracht.

Bildungsdirektor Robert Klinglmair betonte den kooperativen und fruchtbaren Austausch zwischen Kultur und Bildung. Das „Schule-Jugend-Theater-Projekt“ solle langfristig zu einem Fixpunkt werden, so der Bildungsdirektor. „Die Zukunft liegt in den Händen unserer Jugend, die mit ihren innovativen Projekten wesentlich zum Schaffen einer Kultur des Erinnerns anstatt Vergessens beigetragen hat“, so Klinglmair.

Für den Kurator und ehrenamtlichen Begleiter des Projekts, Herbert Gantschacher, ergänzen sich Friedensbildung, Schulbildung und kulturelle Bildung gegenseitig. Seitens der Landeskulturabteilung nahm Igor Pucker an der Abschlusspräsentation teil.

Text: LPD Kärnten/ Fabian Rauber

Foto: Büro LR.in Schaar

Kärntner Gespräche zur demokratiepolitischen Bildung 2019 – „Demokratie und Digitalisierung- Chancen und Risiken der Digitalisierung für das Gemeinwesen“

AVISO: Kärntner Gespräche zur demokratiepolitischen Bildung 2019 – „Demokratie und Digitalisierung- Chancen und Risiken der Digitalisierung für das Gemeinwesen“

am Do., 24.10.2019 | 10:00 – 17:00 Uhr | Konferenzsaal AK Kärnten | Klagenfurt

Begriffe wie Industrie 4.0, Internet der Dinge, Cyber-Physische Systeme, Big Data oder Digitalisierung
sind derzeit in aller Munde, und die damit verbundenen Auswirkungen auf Ökonomie, Gesellschaft und
Bildung sind Gegenstand zahlreicher Debatten. Weit weniger intensiv hingegen wird der Einfluss neuer
Technologien auf unser demokratisches Gemeinwesen diskutiert.
Können sich die digitale Verfügbarkeit von umfassendem Wissen, die schier grenzenlosen Kommunikationsmöglichkeiten
und die positiven Aspekte einer vernetzten Welt als maßgebliche Faktoren erweisen,
um unsere Demokratie qualitativ weiterzuentwickeln? Oder ist genau das Gegenteil der Fall? Stellen
Fake-News, Überwachungs- und Manipulationstechnologien, künstliche Intelligenz oder der Einsatz von
Algorithmen sowie das unkontrollierte Sammeln von Daten nicht eine ernsthafte Bedrohung für unser
politisches System dar?
Diesen aktuellen und zugleich brisanten Fragen widmen sich die Kärntner Gespräche zur demokratiepolitischen
Bildung 2019. Die kritische Analyse von Chancen und Risiken der Digitalisierung für unser demokratisches
Zusammenleben soll dabei sowohl einen Beitrag zum besseren Verständnis gegenwärtiger
Diskussionen leisten, als auch praktische Anstöße für die aktive Gestaltung unserer Zukunft geben.

Das Aviso finden Sie hier