Schulwettbewerb “Quiz Politische Bildung – Europa-Quiz” 2018

Ankündigungen und Informationen zu diesem Schulwettbewerb

Das Siegerteam des Landeswettbewerbs “Politische Bildung-Europa-Quiz 2018”

Rauchende Köpfe, heiße Diskussionen, knifflige Fragen und viele richtige Antworten – beim Landeswettbewerb „Politische Bildung-Europa-Quiz 2018“ stellten Kärntens Schülerinnen und Schüler im Paracelsus-Saal in Villach unter Beweis, dass die Jugend sehr wohl Interesse am politischen Geschehen hat. Am Ende gab es auch ein Gewinnerteam:

  • Marie-Therese Vidmar – NMS Gegendtal
  • Leopold Orsini-Rosenberg – Unterstufe Europagymnasium Klagenfurt
  • Gert Ofner – Oberstufe Europagymnasium Klagenfurt
  • Marcel Strasser – HTL Villach
  • Rafael Ogris-Martic – Zweisprachige HAK Klagenfurt
  • Nicolas Korak – Fachberufsschule Klagenfurt 2

Diese Gruppe wird Kärnten beim Bundesfinale in Graz (17. und 18. April) als „Quiz-Team Kärnten“ vertreten.

Das „Politische-Bildung-Europa-Quiz“ erfreut sich immer größerer Beliebtheit. In diesem Schuljahr nahmen rund 2000 Schüler/innen aus 28 Kärntner Schulen von NMS, PTS, AHS-Ober- und Unterstufe, BHS, BMS und FBS daran teil. Sie konnten sich im Vorfeld bei einem Wettbewerb in ihrer Schule für das Finale in Villach qualifizieren.  In den Finalrunden mussten die Teammitglieder ihr umfangreiches Wissen zu folgenden Themenschwerpunkten unter Beweis stellen:

  • Österreich 1918-2018
  • Weltgeschehen/Österreich & Europa
  • Politik und Wirtschaft
  • Politik und Medien
  • Die Entwicklungsziele der UNO

Veranstaltet wurde der Landeswettbewerb vom Landesschulrat für Kärnten, der Wirtschaftsakademie HAK Villach (Direktorin Melitta Trunk) und den Kärntner Tourismusschulen (Direktor Gerfried Pirker).  Unterstützung kam von zahlreichen Sponsoren vom Land Kärnten, der Stadt Villach, der Politik, der Kärntner Konsensgruppe, den Sozialpartnern und der Wirtschaft.

Die Fragen wurden vom Team „Politische Bildung“ unter der Leitung von Landeskoordinatorin Gerlinde Duller ausgearbeitet. Für die Moderation zeichnete Josef Rukavina verantwortlich.

Eine Band der Musikschule Villach unter der Leitung von Horst Lippitsch sorgte dafür, dass die Veranstaltung nicht nur informativ, sondern auch sehr unterhaltsam ablief. Jugendreferentin LHStv.in Beate Prettner, der Villacher Bürgermeister Günther Albel und Bildungsdirektor Rudolf Altersberger überreichten die Preise an die Siegerteams.

Fotos auf der HP des LSR

Presseinfo Landeswettbewerb Politische Bildung_Europa Quiz 2018

 

 

 

 

 

66. Landesjugendredewettbewerb

Landesjugendredewettbewerb 2018

Das Landesjugendreferat Kärnten veranstaltet heuer den 66. Landesjugendredewettbewerb und ist für die Organisation und Durchführung dieses Bewerbes in den drei Kategorien, Klassische Rede, Spontanrede und Neues Sprachrohr, zuständig.

Detaillierte Informationen zu Inhalt und Ablauf sind in der Ausschreibung des Landesjugendreferates bzw.  auf dessen Homepage 

zu finden.

Ausschreibung_Redewettbewerb 2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Führung im Landtag und in der Landesregierung

Demokratie live

Bericht der Schülerinnen aus der 3 CHW zu der Führung durch das Landhaus und in der Landesregierung.

TEXT KTOU_Politische Bildung

 

 

 

 

 

Berufe in der Demokratie

Mit beruflichen Möglichkeiten und Karrierewegen im demokratischen Kontext befassen sich Schulklassen im Rahmen einer Veranstaltungsreihe, organisiert von der Berufs- und Bildungsorientierung Kärnten.

Zu mehreren Terminen erhalten die teilnehmenden Jugendlichen hautnah Kontakt zu VertreterInnen der drei Säulen der Demokratie (Legislative, Exekutive, Judikative) und erfahren Wissenswertes und Spannendes rund um deren beruflichen Alltag.

Das Angebot eröffnet jungen Menschen neue berufliche Erfahrungsräume und unterstützt dadurch eine nachhaltige Entscheidung im Hinblick auf die eigene berufliche Zukunft.

Wanderausstellung “erfasst, verfolgt, vernichtet”

Quiz Politische Bildung – Europa-Quiz 2016/17

Dialogkonferenz

Dialogkonferenz Ost
Die Dialogkonferenz Ost für die Bundesländer Wien, Kärnten, Steiermark, Burgenland und Niederösterreich fand vom 15.-18. Februar 2017 in Sankt Pölten statt. 

 

Wer sind HeldInnen? Was ist Österreich? Wie funktioniert Demokratie?

Wer sind HeldInnen? Was ist Österreich? Wie funktioniert Demokratie?

Diese Fragen stellen wir uns in den thematischen Rundgängen “denk mal wien”.

Auf Einladung der Bundesregierung und der Stadt Wien konzipierte das Mauthausen Komitee Österreich das Vermittlungsprojekt “denk mal wien”. Um die Geschichte und den Umgang mit ihr anhand von Denkmälern und Gedenkstätten Jugendlichen zu vermitteln, bietet das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) seit Herbst 2016 thematische Rundgänge in und rund um die Innere Stadt an: “Wir sind HeldInnen!”, “Republik und Demokratie”, “‘Wir’ und die ‘Anderen'” und “Was ist Österreich?”. Der historische Fokus wird auf die Republiksgeschichte sowie die Zeit des Nationalsozialismus mit einem Gegenwartsbezug gesetzt.

Rundgang buchen unter www.denkmalwien.at

ZeitzeugInnen erzählen

“Es ist nur zu hoffen, dass die Jungen, die dem Nationalsozialismus Nachgeborenen, vorausschauender handeln und so rasch wie möglich wieder eine Einheit gegen Neonazismus, Rassismus, Chauvinismus und Kriegsideologie herstellen.” (Margarete Schütte-Lihotzky)
In mehr als 60 Kurzvideos erzählen Käthe Sasso, Richard Wadani und Rudi Gelbard über Ihre Erfahrungen zur Zeit des Nationalsozialismus und über das Österreich nach 1945. Sie erzählen über Ihre Arbeit für ein “Niemals wieder” bis heute. Mehr als 90 Kurzbiographien, Erzählungen und Statements von ZeitzeugInnen wie Margarete Schütte-Lihotzky, Ceija Stojka, Jura Soyfer, Hans Maršálek, Anna Gräf, Johann Sokopp, Leopoline Sicka, Josef Sasso, Theodor Rackwetz, Erwin Puschmann, Hermann Plackholm, Jakob Kastelic, Helene Kafka und vielen mehr sind auf www.denkmalwien.at zu finden.

Begleitungen an Orten ehemaliger Außenlager des KZ Mauthausen

Das Interesse an Geschichte ist immer dann am größten, wenn die eigene Erfahrungswelt betroffen ist.

Seit 2011 ermöglicht das MKÖ mithilfe von ausgebildeten und zertifizierten Guides ebenso Begleitungen an Orten der ehemaligen Außenlagern, da es vom KZ Mauthausen ca. 50 Außenlager in nahezu allen Bundesländern Österreichs gibt. Die Begleitungen werden an 22 Orten ehemaliger Außenlager durchgeführt: Guntramsdorf/Wiener Neudorf, Hirtenberg, Hinterbrühl, Melk, Redl-Zipf, Lenzing, Vöcklabruck, Gusen I, Gusen II, Gusen III, Ternberg, Großraming, Dipoldsau, St. Valentin, Steyr, Peggau, Wagna/Leibnitz, Bretstein, Schloss Lind, St. Lambrecht, Loibl Nord und Loibl.
Durch die Mauthausen-Außenlager-Begleitungen werden Gedenkorte ehemaliger Außenlager des KZ-Mauthausen als Lernorte für junge Menschen genutzt, um ihnen Faschismus und Rechtsextremismus sowie Diskriminierung einerseits und Zivilcourage und gesellschaftliche Verpflichtung andererseits im Gestern und im Heute zu vermitteln. Außerdem soll eine Begleitung an Orten ehemaliger Außenlager darauf abzielen zu verdeutlichen, dass sich die Geschichte des Lagers Mauthausen und seiner Außenlager nicht außerhalb ihrer eigenen Umgebung abspielte, sondern mit dieser eng verwoben war und ist.

Anmeldung unter www.mauthausen-guides.at

Workshop “Wir sind alle”

“Herzlichen Dank für Ihren Workshop “Wir sind alle”. Ich bin sehr froh, dass das MKÖ solche Veranstaltungen anbietet, die gerade in Zeiten wachsender Ressentiments gegen das Fremde und wiedererstarkender nationalistischer Strömungen einen wirkungsvollen Gegenpol bei jungen Menschen setzen können.”
Der Workshop “Wir sind alle” wurde im Jahr 2015 ins Leben gerufen. Grund dafür waren die vermehrten Anfragen von LehrerInnen, basierend auf dem vermehrten Vorkommen der Terroranschläge, besonders der Anschlag in Paris auf Charlie Hebdo. Das Ziel des Workshop ist es Themenbereiche wie die eigene Identität, das Aufeinandertreffen fremder Kulturen, Vorurteile und Diskriminierung auf Grund von Religion, Kultur und anderen Menschenrechtsverletzungen zu behandeln und so die Entstehung einer interkulturellen Kompetenz zu fördern. Im Rahmen des Workshops setzen die Jugendlichen sich mit der eigenen Identität und ihrem Alltag auseinander. Durch verschiedenste Übungen wird mit den Jugendlichen zu diversen Themen wie Vorurteile, Vielfalt, Religionen, Menschenrechte und Identitäten gearbeitet. Ziel des Workshops ist es, einen Bogen zu einem respektvollen Zusammenleben zu spannen. Dieser Workshop kann sowohl als Ergänzung zu den Besuchen der KZ-Gedenkstätten als auch separat gebucht werden.

Anmeldung unter www.mauthausen-guides.at

Zivilcourage-Trainings

“Es war informativ, lebendig und interessant gestaltet! Es wurde offen vor Augen geführt welche Möglichkeiten man hat und das es auch wirklich für jeden Menschen eine Form von Zivilcourage gibt!”
Im April 2010 startete das Jugendprojekt “Zivilcourage trainieren”. Durch das Trainieren von Zivilcourage werden unter anderem ihre Handlungsmöglichkeiten erweitert und ihrer Selbstsicherheit bestärkt. Ein zusätzlicher Schwerpunkt ist auf Mobbing und Zivilcourage im Internet ausgerichtet.

Die zentralen Ziele des Zivilcourage-Trainings sind die Sensibilität für zivilcouragiertes Handeln zu erhöhen, das eigene Verhaltensrepertoire auf unterschiedlichen Ebenen zu erweitern sowie Zivilcourage und gesellschaftliche Verantwortung im Gestern und Heute zu vermitteln. Die Faktoren, die zu zivilcouragierten Handlungen führen bleiben immer gleich. Die Rahmenbedingungen innerhalb derer sie stattfinden verändern sich im Laufe der Zeit.

Anmeldung unter www.zivilcourage.at

Mauthausen Komitee Österreich
Obere Donaustr. 97-99/4/5
A-1020 Wien
tel: +43-(0)1-212 83 33
fax: +43-(0)1-212 86 59
www.mkoe.at

Zeitzeugin

Liebe KollegInnen und Kollegen!

Als Zeitzeugin gehöre ich zur Opfergruppe der Kärntner Slowenen. Als 6 jähriges Kind wurde ich am 14. April 1942 zusammen mit den Eltern in ein Zwangsarbeiterlager nach Deutschland deportiert. Vom Tage an, als bewaffnete SS Leute in unser Haus stürmten und uns unter Gebrüll und Bedrohungen gewaltsam weg trieben, verfolgen mich die Erinnerungen an die Nazizeit aus der Sicht eines Kindes, das aller seiner Menschenrechte beraubt war und drei und ein halb Jahre in Angst und Schrecken in einem Nazilager lebte und im Gegensatz zur Schwester überlebte.

Ich gehe gerne an Schulen, um den jungen Menschen über das Nazi Regime aus der Sicht meiner Erlebnisse zu erzählen.

Sie erreichen mich über meine e-mai Adresse: Katja.Sturm-Schnabl@univie.ac.at