Demokratie (er)leben am BG/BRG St. Martin Villach

Demokratie (er)leben – Projektbericht

 Hintergrund:

Dieses Projekt begann in meinem Kopf bereits 2015/2016, als ich in einer meiner fünften Klassen Geschichte unterrichtete. Es war eine typische Klasse unsers Hauses – nette Kinder aus bildungsnahem Elternhaus, nicht unreflektiert und durchaus interessiert. Wir sprachen über die Römische Republik, in der es die Option gab in Zeiten der Krise einen Diktator auf Zeit zu ernennen. Auf meine Frage, ob sich die Schülerinnen und Schüler so eine Diktatur auf Zeit auch für unser heutiges Österreich vorstellen könnten, meinten 27 von den 28 Kindern, dass das eigentlich eine gute Idee wäre.

Etwa zur gleichen Zeit diskutierte ich im Englischunterricht in meiner 7. Klasse das Thema Brexit. Das Referendum war gerade über die Bühne gegangen und England war in Aufruhr. Die jungen Engländer hatten damals eine Reform des Wahlrechtes gefordert – Bürger über 50 sollten nur mehr ein 50%iges Wahlrecht erhalten. Ich stellte diese Forderung zur Diskussion und mehr als die Hälfte der Klasse meinte ebenfalls, dass dies gar keine schlechte Idee wäre.

Dies sind nur zwei Beispiele für Gespräche und Diskussionen, die mich wirklich erschütterten, denn an ihnen konnte man klar erkennen, wie leichtfertig wichtige Grundwerte der Demokratie von den jungen Menschen in Frage gestellt wurden. Immer mehr beschäftigte mich die Frage, wie ich denn diesem Trend in der Schule gegensteuern könnte.

Wie es der Zufall haben wollte, besuchte ich im gleichen Schuljahr ein Seminar von Mag. Florian Kerschbaumer (Donau Universität Krems) mit dem Titel: Politische Partizipation als Fundament der Demokratie. In diesem Seminar bekam ich die Bestätigung für meine Beobachtungen im Mikrokosmos Schule. Wir befinden uns gesamtgesellschaftlich zurzeit in einem Zeitalter der zunehmenden Politik- und Demokratieverdrossenheit. Umfragen beweisen, dass demokratische Werte in unserer Bevölkerung Jahr für Jahr an Bedeutung verlieren. Seit einigen Jahren schon befasst sich die Partizipationsforschung mit diesen Phänomenen und hat herausgefunden: je mehr sich ein Mensch in jungen Jahren an demokratischen Prozessen beteiligt, desto höher wird auch der Stellenwert der Demokratie in seinem Leben.

Ich hatte das Gefühl eine Antwort auf meine Fragen bekommen zu haben und ich begann das Projekt Demokratie (er)leben zu planen.

Projekt – Zielsetzung und Ablauf

Im Schuljahr 2017/2018 startete ich das Projekt „Demokratie (er)leben“ am BG/BRG Villach St. Martin (1200 SchülerInnen, 120 KollegInnen). Ziel des mehrjährigen Projektes ist es, vermehrt demokratische Prozesse in den Schul- und Unterrichtsalltag der Schülerinnen und Schüler einzubinden, bzw. vorhandene Prozesse und Ämter zu stärken und sichtbarer zu machen. Dadurch soll eine Stärkung des Demokratiebewusstseins der Schülerinnen und Schüler erfolgen, welches, laut Studien der Partizipationsforschung, zu einer Stärkung der Demokratie in unserer Gesellschaft führen soll.

Dieses Ziel soll erreicht werden, indem

  • mit Hilfe des gesamten Lehrkörpers an unserer Schule bereits vorhandene demokratische Elemente im Unterrichtsalltag ausgebaut und sichtbarer gemacht werden
  • diese demokratischen Elemente mit Hilfe des gesamten Lehrkörpers evaluiert und bewusst eingesetzt werden
  • den Schülerinnen und Schülern die nötigen Kompetenzen mitgegeben werden, um sich aktiv an partizipativen Prozessen beteiligen zu können.
  • schulinterne Wahlen (Klassensprecher, Stufensprecher, Schulsprecher) möglichst korrekt und wirklichkeitsnahe durchgeführt werden
  • eine Aufwertung der demokratischen Ämter der Schülerinnen und Schüler (KlassensprecherIn/StufensprecherIn/Schülervertretung) erfolgt
  • demokratische Partizipation der Schülerschaft auf der Ebene der Schulgemeinschaft noch weiter ausgebaut wird.

 

Im ersten Projektjahr 2017/2018 begann die erste Phase des Projektes – die Stärkung demokratischer Prozesse im Unterrichtsalltag. Begleitet wurde dieser Prozess von Vorträgen mit Mag. Florian Kerschbaumer von der Donauuniversität Krems (Partizipationsforschung) oder Dr. Kathrin Stainer-Hämmerle von der FH Villach.

In einem ersten Schritt tauschte sich das Lehrerkollegium über demokratische Best-Practice Beispiele aus dem Schulalltag aus, welche in einer Ideenmappe gesammelt wurden. Die Ideenmappe erstreckt sich über 21 Seiten und enthält beispielsweise folgende Best-Practice Beispiele:

  • Vetorecht bezüglich Testdatum/Abstimmung über Testdatum
  • Sorgenbox für allfällige Anliegen, welche in der KV Einheit behandelt werden
  • Demokratische Abstimmung über Schwerpunktsetzung zu einem Thema (schriftlich)
  • Selbstbewertung und Reflexion bei Gruppenarbeiten
  • Abstimmung über Form der Leistungsbeurteilung zu einem eingegrenzten Thema
  • Abstimmung, ob ein Kapitel noch vertieft/geübt werden soll
  • Verbindliche Verhaltens- und Kommunikationsrichtlinien werden gemeinsam erarbeitet
  • Gemeinsame Organisation von Ausflügen, Buffets, Alternativtagen
  • Klassenrat, in dem 1x wöchentlich Probleme besprochen werden

 

Im zweiten Projektjahr 2018/19 wurde die fertige Ideenmappe dem Kollegium präsentiert und zur Verfügung gestellt, mit der Aufforderung diese Best-Practice Beispiele im Laufe des ersten Semesters auszuprobieren. Im Frühjahr wurden die Erfahrungen anschließend in einem pädagogischen Nachmittag ausgetauscht und die Best-Practice Beispiele evaluiert. Das Feedback der KollegInnen wurde in Folge in die Ideenmappe eingearbeitet.

In dieser ersten Projektphase wurden verstärkt demokratische Prozesse im Schul- und Unterrichtsalltag eingesetzt und die Schülerinnen und Schüler übten demokratische Kompetenzen. Natürlich ist diese Phase nicht abgeschlossen, denn durch den kollegialen Austausch und die Verbreitung der Ideenmappe sind diese partizipativen Elemente ein selbstverständlicher Teil unseres Schulalltags geworden. Die Ideenmappe wird weiterhin zu Beginn jedes Schuljahres ausgeschickt. Auch Kolleginnen und Kollegen die neu an unsere Schule kommen, bekommen die Ideenmappe bei Dienstantritt und werden aufgefordert, demokratische Elemente in ihren Unterrichtsalltag einzubinden.

Parallel zum Fortbestand der ersten Phase des Projektes, rückten im dritten Projektjahr 2019/20 die demokratischen Ämter der Schülerschaft in den Fokus. Zunächst wurde gemeinsam mit der Schülervertretung die Ist-Situation der demokratischen Arbeit der Schülerschaft an der Schule evaluiert und Verbesserungsvorschläge eingeholt. Das Ergebnis zeigte folgende Punkte.

Es sollte/n

  • eine Aufwertung der Rolle des Klassensprechers/der Klassensprecherin erfolgen
  • die jüngeren Schüler (7. + 8. Schulstufe) in klassenübergreifende demokratische Prozesse involviert werden
  • die Wahlen zur Schülervertretung qualitativ aufgewertet werden, um die Bedeutung derselben zu stärken
  • ein eigenes Schülerparlament gegründet werden

Die Schülervertretung führte im Schuljahr 2019/20 die Rolle der Stufensprecher für die 7. und 8. Schulstufe ein und führte dementsprechende Wahlen durch. Jede/r SchülerIn dieser beiden Schulstufen konnte zur Wahl des Stufensprechers/in aufstellen lassen, wurde über die Rolle (klassenübergreifende Vertretung der Jahrgangsstufe, Teilnahme an Besprechungen mit der Schülervertretung …) aufgeklärt und hatte die Gelegenheit sich den Wählern vorzustellen.

Im zweiten Semester erfolgte die Planung eines neuen Konzeptes der Wahl zur Schülervertretung. In der Vergangenheit gab es hier immer wieder eine gewisse Gleichgültigkeit der Schülerschaft gegenüber der Wahl und der Rolle der Schülervertretung. Dies manifestierte sich unter anderem in der nicht einfachen KandidatInnensuche und in der Abgabe von ungültigen Stimmen. Hier wurde darauf geachtet, dass die Wahlen in Zukunft möglichst korrekt und wirklichkeitsnahe durchgeführt werden sollten.

Im Schuljahr 2020/21, dem vierten Projektjahr, wurden die optimierten Wahlen erstmals durchgeführt. Die KandidatInnen bekamen zunächst die Möglichkeit sich und ihr Wahlprogramm in einem vierminütigen Video vorzustellen. Um Chancengleichheit zu gewähren, wurde dieses Video von der Schule produziert. Die KandidatInnen wurden so eine Woche vor der Wahl der Wählerschaft vorgestellt. Die, aus unabhängigen SchülerInnen und zwei Lehrerinnen bestehende, Wahlkommission führte die Wahl zur Schülervertretung in zwei Wahllokalen durch, wobei genau auf ein wirklichkeitsgetreues Prozedere mit Wählerliste, Wahlkabinen, Wahlurne etc. geachtet wurde.

Nach Abhaltung der Wahl bestätigte sich in einer Umfrage, dass die SchülerInnen die Wahl in diesem Jahr als bedeutender empfanden und dass auch die Ämter der Schülervertretung an Bedeutung gewonnen hatten. Auch die große Anzahl der KandidatInnen (6 statt üblicherweise 3-4), sowie die Anzahl der gültigen Stimmen (nur 3 ungültige von 330 abgegebenen Stimmen – im Vorjahr über 60 ungültige Stimmen), bestätigten diese Beobachtung.

Nach der Wahl zur Schülervertretung wurde Im Oktober 2020 auch gleich ein schulinternes Schülerparlament gegründet. Das Schülerparlament soll in Zukunft den legislativen Zweig der Schülerschaft bilden, während die Schülervertretung die Exekutive darstellt. In regelmäßigen, ordentlichen Parlamentssitzungen haben die ParlamentarierInnen (die Klassensprecher der Oberstufe, sowie die Stufensprecher der Unterstufe) die Möglichkeit anhand von Anträgen die Arbeit der Schülervertretung zu beeinflussen bzw. anhand von parlamentarischen Anfragen dieselben zu kontrollieren. Die Sitzungen unterliegen einer Tagesordnung und werden protokolliert. Somit wird die Schülervertretung zu einem Organ aller Schülerinnen und Schüler unserer Schule und jede Klasse hat über die KlassensprecherIn/StufensprecherIn die Möglichkeit ihren Schulalltag demokratisch mitzugestalten.

Durch die Einführung des Schülerparlamentes wird gleichzeitig das Amt des/der KlassensprecherIn durch die Tätigkeit als ParlamentarierIn aufgewertet. Somit wird der/die KlassensprecherIn zu einem aktiven Vertreter der Klasse im Schülerparlament und die stereotype Rolle (Geld einsammeln, Listen führen …) wird von einer demokratisch verantwortungsvollen abgelöst.

 

Durch das Projekt Demokratie (er)leben nehmen die 1200 Schülerinnen und Schüler unserer Schule jeden Tag im Kleinen an partizipativen Prozessen teil. Durch diese regelmäßige Teilhabe schärfen sie ihre demokratischen Kompetenzen und sehen ihre demokratische Verantwortung als Selbstverständlichkeit. Dies wird zudem noch gestärkt, da die demokratischen Ämter der Schülerschaft (Klassensprecher, Stufensprecher, Schülervertretung, Schülerparlament) ausgebaut wurden und durch das Projekt an Bedeutung gewonnen haben.

Dadurch nehmen unsere Schülerinnen und Schüler jeden Tag ihre demokratische Verantwortung wahr – in den partizipativen Prozessen, durch ihr Wahlrecht und in ihren demokratischen Ämtern. Ich bin überzeugt, dass durch dieses Projekt die Demokratie in den Köpfen unserer Schülerinnen und Schüler einen noch höheren Stellenwert bekommt und sie dadurch zu reflektierten und politisch bewussten, jungen Erwachsenen werden.

Mag. Ute Bauer

 

Klimafairbindet – Online Seminar für SchüerInnen

Schüler*innen organisieren in Eigenregie eine Videokonferenz. Moderiert von Lena Klaura, Annabell Lackner (IBG Bachmanngymnasium) und mit technischer Unterstützung von Jakob Kasmanhuber.
 
Freitag, 26.02.2021, 9:30 – 11:20 Videochat via Zoom ; Fleisch im Spannungsfeld von Corona & Klima

Wie im Fleischatlas 2021 beschrieben, schätzt die internationale Organisation für Tiergesundheit (OIE), dass 60 Prozent aller beim Menschen existierenden Infektionskrankheiten Zoonosen sind. Zoonosen sind Krankheiten, die von Tieren auf Menschen übertragen werden und umgekehrt – wie im Fall von Covid-19! Gleichzeitig führt der übermäßige Fleischkonsum, basierend auf Massentierhaltung, zu ähnlich hohen Klimagasemissionen wie der Verkehr. Mit Experten aus verschiedenen Fachbereichen wollen wir diesmal die Zusammenhänge zwischen Klima & Corona am Beispiel Fleisch beleuchten. Sie sollen uns helfen, Auswege und Lösungsvorschläge für unser Handeln zu finden. (jeweils 10 Minuten Vortrag und Diskussion im Anschluss)

Präambel von Annabell Lackner zu den Gemeinsamkeiten beider Krisen: EIN PLANET – ZWEI KRISEN
Als externen Experten und Gesprächspartner haben wir eingeladen:

  • Volker Moser Tierarzt
  • Hans Kandler Regenwaldexperte
  • Hannes Tomic Bauer

Wir bitten um verbindliche Anmeldung bei Jakob Kasmanhuber:  jakob.kasmanhuber@klimabuendnis.at,  mobilnr: 0664 1208954; – wir werden ihnen den Link zur Veranstaltung schicken

Margaretha Lupac Stiftung – Wissenschaftspreis 2021

Margaretha Lupac-Stiftung für Parlamentarismus und Demokratie

Die Margaretha Lupac-Stiftung für Parlamentarismus und Demokratie (oft auch nur Margaretha Lupac Stiftung) ist eine Stiftung des Österreichischen Parlaments.

Die Stiftung dient einerseits der Auszeichnung von hervorragenden Verdiensten um den Parlamentarismus und der Demokratie in Österreich. Außerdem können aus dieser Stiftung auch Forschungsaufgaben und Tagungen, die sich mit dem Parlamentarismus beschäftigen unterstützt werden. Aber auch Künstler können unterstützt werden.

Einreichungen elektronisch oder per Post bis 15. Juni 2021 an:
Jury der Margaretha Lupac – Stiftung
für Parlamentarismus und Demokratie
Dr. Karl Renner-Ring 3
1017 Wien

WissPreis_ 2021_ Ausschreibung
WissPreis_2021_Richtlinie
WissPreis_2021_Bewerbungsformular

lupacstiftung@parlament.gv.at
www.lupacstiftung.at

„International Holocaust Remembrance Day“ 27.01.2021

27_01_2021 „International Holocaust Remembrance Day“ ; im Rahmen des Online-Unterrichts an der WIMO Klagenfurt

Zum Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz im Jahr 1945 reflektieren Schülerinnen der 4 AHM in einem Online Meeting, warum Erinnerungskultur ein wichtiges Anliegen der Jugend ist.

 

Anic Anita: Ja, Erinnerungskultur ist uns ein Anliegen, weil man in erster Linie die Opfer nicht vergessen soll und jede/r wissen soll, wie diese Opfer gelitten haben. Die Gedenkstätten sind ein wertvoller Bestandteil des Erinnerns.

Mayrobnig Simone: Gelebte Erinnerungskultur ist etwas Wichtiges. In der Schule können wir mit Hilfe von Projekten, Recherche und Präsentationen viel über den Holocaust lernen, sodass wir zur Gestaltung einer friedlichen Zukunft etwas beitragen können.

Mert Lena: Erinnerungskultur soll so aufbereitet sein, dass wir aus der Geschichte lernen können. Ich denke dabei an die Ausstellung zur Geschichte des 10. Oktober am Neuen Platz. Ausstellungen wie diese ermöglichen uns einen klaren Blick auf die Geschichte.

Grünanger Celina: Erinnerungskultur ist deshalb wichtig, da man aus den Geschichten der Vergangenheit lernen kann. Filme und Dokumentationen helfen uns dabei, uns in die Geschichte des Holocaust und die Schicksale der Opfer des Holocaust hineinzuversetzen. Die Geschichte lehrt uns auch, unseren Alltag mehr zu schätzen, wenn man den Vergleich zur Vergangenheit hat.

Jamnig Angelina: Es ist heute sehr wichtig, dass man auf die Ereignisse zur Zeit des zweiten Weltkriegs zurückschaut, weil sie uns ja heute noch begleiten und Thema sind. Diese Zeit hat unsere Großeltern, Eltern aber auch uns geprägt und wirkt sich deshalb natürlich auch auf uns aus, weshalb wir uns bestmöglich darüber informieren sollten.

Kaljkovic Ema: Es ist wichtig historische Ereignisse in Erinnerung zu behalten, daher schlage ich vor, mit ZeitzeugInnen zu reden oder sich im Internet oder mithilfe von geeigneter Literatur zu informieren.

Auer Lucia: Erinnerung ist wichtig und Bilder sagen mehr als tausend Worte. Ich finde, die Bilder des Holocaust sprechen Bände und die Opfer haben es verdient, dass wir an sie denken.

Auer Lisa: Sprechen wir auch über das was heute passiert. Sprechen wir mit Menschen über ihre Flucht- und Migrationserfahrungen.

Dapra Sinja: Erinnerungskultur hilft uns dabei, Geschichte zu reflektieren und den Opfern zu gedenken. Durch ZeitzeugInnen und Exkursionen zu Gedenkstätten sind wir in der Lage die Vergangenheit besser zu verstehen und sie aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten.

 

WIMO Klagenfurt – Erinnerungskultur

 

Bild: Heidi Cas-Brunner.

Erinnerungskulturen im Grenzraum

Im Jahr 2020 fand eine Vielzahl an bemerkenswerten und ansprechenden – auch innovativen und zukunftsweisenden Veranstaltungen und Initiativen im Bereich der Kärntner Erinnerungskultur statt. Die kommenden Jahre bieten uns die Möglichkeit, Gedächtnis und Erinnerung inklusiver und grenzüberschreitender zu gestalten – insbesondere im schulischen Bereich.

Erinnerungskulturen im Grenzraum – Spominske kulture na obmejnem območju

Wutti Daniel; Danglmaier Nadja; Hartmann Eva

Ein Hundert-Jahr-Jubiläum bietet sich an, ein Thema vielschichtiger und aus neuen Perspektiven zu betrachten. Das vorliegende Buch widmet sich vor diesem Hintergrund der schulischen Auseinandersetzung mit der Volksabstimmung am 10. Oktober 1920, einem Thema, das auf beiden Seiten der Grenze sehr unterschiedlich aufgefasst wurde.

Stoletnica je priložnost, da na temo pogledamo bolj celovito in z novih zornih kotov. Pričujoča knjiga je namenjena šolski razpravi o plebiscitu 10. oktobra 1920 – temi, ki smo jo na obeh straneh meje povsem različno dojemali.

 

Buch “Erinnerungskulturen im Grenzraum”