Kärntner Gespräche zur demokratiepolitischen Bildung 2019 – „Demokratie und Digitalisierung- Chancen und Risiken der Digitalisierung für das Gemeinwesen“

AVISO: Kärntner Gespräche zur demokratiepolitischen Bildung 2019 – „Demokratie und Digitalisierung- Chancen und Risiken der Digitalisierung für das Gemeinwesen“

am Do., 24.10.2019 | 10:00 – 17:00 Uhr | Konferenzsaal AK Kärnten | Klagenfurt

Begriffe wie Industrie 4.0, Internet der Dinge, Cyber-Physische Systeme, Big Data oder Digitalisierung
sind derzeit in aller Munde, und die damit verbundenen Auswirkungen auf Ökonomie, Gesellschaft und
Bildung sind Gegenstand zahlreicher Debatten. Weit weniger intensiv hingegen wird der Einfluss neuer
Technologien auf unser demokratisches Gemeinwesen diskutiert.
Können sich die digitale Verfügbarkeit von umfassendem Wissen, die schier grenzenlosen Kommunikationsmöglichkeiten
und die positiven Aspekte einer vernetzten Welt als maßgebliche Faktoren erweisen,
um unsere Demokratie qualitativ weiterzuentwickeln? Oder ist genau das Gegenteil der Fall? Stellen
Fake-News, Überwachungs- und Manipulationstechnologien, künstliche Intelligenz oder der Einsatz von
Algorithmen sowie das unkontrollierte Sammeln von Daten nicht eine ernsthafte Bedrohung für unser
politisches System dar?
Diesen aktuellen und zugleich brisanten Fragen widmen sich die Kärntner Gespräche zur demokratiepolitischen
Bildung 2019. Die kritische Analyse von Chancen und Risiken der Digitalisierung für unser demokratisches
Zusammenleben soll dabei sowohl einen Beitrag zum besseren Verständnis gegenwärtiger
Diskussionen leisten, als auch praktische Anstöße für die aktive Gestaltung unserer Zukunft geben.

Das Aviso finden Sie hier

“Die gescheiterte Republik”

29.4.2019  – Univ. Prof. Anton Pelinka zu Gast am Gymnasium Hermagor:

 

Univ. Prof. Anton Pelinka referierte aus seinem Buch: „Die gescheiterte Republik. Kultur und Politik in Österreich 1918-1938“

Zum Abschluss des Gedenkjahres 100 Jahre Republik Österreich nahm Anton Pelinka zur Frage Stellung, ob der „mörderische Abstieg“ der 1. Republik unausweichlich war, und wie deren Zerbrechen und damit der „Anschluss“ 1938 zu vermeiden gewesen wäre.

Anton Pelinka war 1975 -2006 Professor für Politikwissenschaft an der Universität Innsbruck und von 2006-2018 an der Central European University Budapest.

Diese für die 6., 7. und 8. Klassen eingerichtete Veranstaltung unter dem Signum politischer Bildung stand auch für die interessierte Öffentlichkeit offen.

(Marina Jamritsch)