Kärntner Menschenrechtspreis 2021 für das Ingeborg Bachmann Gymnasium

Kärntner Menschenrechtspreis 2021

Am Tag der Menschenrechte  am 10. Dezember wird seit 1994 auf Initiative von Dr. Peter Kaiser der Kärntner Menschenrechtspreis verliehen.

Dieses Jahr dürfen sich das Ingeborg Bachmann Gymnasium  mit „Change The World(!)“ Menschenrechtserziehung als Beitrag zur Friedenserziehung am Ingeborg-Bachmann-Gymnasium und der  Architekturstudiengang der FH-Kärnten für das „Impulshaus“ über den Preis von € 10.000,– freuen.

Für das engagierte Team des IBG konnte Frau Mag.a  Andrea Malle-Schuler die Auszeichnung entgegen nehmen. In ihrer Dankensrede hat sie versichert, dass sie und ihre Kolleg/innen sich auch weiterhin der Menschenrechtsarbeit an der Schule mit vollem Einsatz und Esprit widmen werden.

 

Der Kärntner Menschenrechtspreis wird unter Bezugnahme auf die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele („Sustainable Development Goals“ – SDGs) vergeben. Es werden nur Einreichungen berücksichtigt, die eine klare Verbindung der Menschenrechtsarbeit zu den SDGs aufweisen. Die Kärntner Landesregierung hat sich ebenso wie die Österreichische Bundesregierung im Regierungsprogramm zum Wohle des Landes, zum Wohle jedes einzelnen und zum Wohle der nächsten Generationen der Nachhaltigkeit verschrieben und sich verpflichtet, mit der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele zu implementieren. Diese werden bereits und sollen auch weiterhin in die Praxis umgesetzt werden. Die SDGs sind inhaltlich eng mit menschenrechtlichen Prinzipien verbunden.

Im Jahr 2021 wurden Einreichungen von Menschenrechtsarbeit in Verbindung mit folgenden UN-Nachhaltigkeitszielen (SDGs) berücksichtigt:

  • Keine Armut (SDG 1)
  • Kein Hunger (SDG 2)
  • Gesundheit und Wohlstand (SDG 3)
  • Sauberes Wasser und Sanitärversorgung (SDG 6)
  • Verantwortungsvolle Konsum- und Produktionsmuster (mit dem Schwerpunkt auf menschenwürdige Arbeit) (SDG 12)
  • Maßnahmen zum Klimaschutz (SDG 13)

Vorschau 2022:

Im Jahr 2022 werden Projekte und Tätigkeiten zu den UN-Nachhaltigkeitszielen bei den Einreichungen berücksichtigt werden: Hochwertige Bildung (SDG 4), Geschlechtergleichstellung (SDG 5), Weniger Ungleichheiten(SDG 10) und Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen (SDG 16).

Bildungsdirektorin Mag.a Isabella Penz  gratuliert dem  Team des Ingeborg Bachmann Gymnasiums herzlich zu dieser verdienstvollen Auszeichnung. Den Lehrer/innen und Schüler/innen dankt sie für ihren von  Professionalität, Kreativität und Begeisterung getragenen, engagierten, persönlichen Einsatz im Unterricht und darüber hinaus. Die Wahrnehmung und Wahrung der Menschenrechte  in den Mittelpunkt des Unterrichts zu stellen, diese Inhalte auch zusätzlich, wie zum Beispiel in den vergangenen Jahren, bei den Kundgebungen in der Innenstadt zu transportieren und ins Licht zu rücken, ist eine großartige Leistung. Sie bedankt sich für diese vorbildlichen, für das Zusammenleben wegweisenden Aktivitäten, für all die Beiträge, und hofft, dass sie mit nachhaltiger Wirkung im Bewusstsein vieler Schüler/innen und Mitbürger/innen ankommen.

Über das Interesse und die herausragende  Arbeit in den Bereichen  Politische Bildung und Umweltbildung am Ingeborg Bachmanngymnasium freut sich auch Mag.a Gerlinde Duller vom ÖKOLOG-Regionalteam Kärnten besonders.

Herzliche Gratulation dem Schulleiter  zu diesem tollen Team und allen am Projekt beteiligten Personen zum wohlverdienten Preis!

 

2021_Menschenrechte und UN-Nachhaltigkeitsziele

Menschenrechte im Spannungsfeld von Corona – Klima – Migration – Rassismus

„Dialog zum internationalen Tag der Menschenrechte. Wie wird unsere Welt gerecht?“

 

Schüler:innen-Diskussion zum Internationalen Tag der Menschenrechte
 
Freitag, 10.12.2021, 9:30 – 11:20
Livestream aus dem Bambergsaal in Villach
 
Schüler*innen aus verschiedenen Kärntner Schulen organisieren in Eigenregie einen Live Stream zum „Tag der Menschenrechte“. Die Schüler:innen werden Statements zu den aktuellen Brennpunktthemen wie Corona, Rassismus, Klimakrise sowie Migration und deren Auswirkungen auf die Menschenrechte abgeben.
Zara Asatrian (IBG), Tina Tsigring (BRG Lerchenfeld), Lisa Worsche / Amirah Pranzl (BRG Spittal) (BRG ST Martin / Villach) und andere werden ihre Sichtweisen und Erfahrungen einbringen. 
 
Bei der Durchführung der Veranstaltung werden die Schüler*innen von der Gesellschaft Politische Bildung, der Plattform Politische Bildung im Kärntner Landtag, dem Kärntner Netzwerk gegen Armut und soziale Ausgrenzung, der Bildungsdirektion Kärnten, dem Verein „Die Kärntner Volkshochschulen“der Stadt Villach und dem Klimabündnis Kärnten unterstützt.
 
Vorläufiger Ablauf
09:30 Willkommen
09:35 Grußworte per Video Landtagspräsident Reinhart Rohr
09:38 Videoclip
09:40 Schüler*innen Diskussion
10:20 Pause
10:30 Video-Statement Bildungsdirektorin Isabella Penz
10:33 Videoclip
10:38 Schüler*innen Diskussion
11:15 Abschluss
11:20 Ende
 
Vorläufig teilnehmende Schulen: Ingeborg Bachmann-Gymnasium Klagenfurt, BG/BRG St. Martin, BRG Spittal, BG/BRG Lerchenfeld, WIMO, FBS II, Europagymnasium, CHS, BORG Hermagor, StiftsgymnasiumSt. Paul, HAK Villach, HTL Villach,…………….
 
 

Demokratiepolitische Bildung

Kärntner Gesprächen zur demokratiepolitischen Bildung 2021 mit dem Schwerpunkt „Wie lange können wir uns das noch leisten? Warum Verteilungsgerechtigkeit die Demokratie fördert“ am 21.10.2020 von 09:00 -13:30 Uhr.

 

https://kaernten.arbeiterkammer.at/service/veranstaltungen/kaerntnergespraeche/Kaerntner_Gespraeche.html

 

Die Veranstalter bitten um Verständnis, dass durch die COVID-19-Sicherheitsbestimmungen die vorläufig ca.70 Präsenzplätze von den KooperationspartnerInnen nach einem Delegiertenschlüssel verteilt werden.

Interessierte können online teilnehmen und sich via Chat auch an der Veranstaltung beteiligen. Nach der Anmeldung werden die Zugangsdaten zur Teilnahme übermittelt.

Ihre verbindliche Online-Anmeldung ist bitte bis spätestens 14. Oktober 2021 vorzunehmen unter: https://kaernten.arbeiterkammer.at/ktn-gespraeche

demokratiepolit_bildung_2021_A5

 

Menschenrechtspreis 2021

Kärntner Menschenrechtspreis 2021

Das Land Kärnten lädt erstmals auch Schulen ein, ihre Projekte im Schwerpunkt-Bereich „Menschenrechte“  für  den Kärntner Menschenrechtspreis einzureichen. Dieser ist heuer erstmals an den UN-Nachhaltigkeitszielen der Agenda 2030 verbunden.
Das Ziel des Menschenrechtspreises ist es; den Stellenwert der Menschenrechtsarbeit noch stärker zu betonen. Die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen („Sustainable Development Goals“ – SDGs) sind inhaltlich eng mit menschenrechtlichen Prinzipien verbunden. Daher wird auch der Kärntner Menschenrechtspreis in den kommenden Jahren unter Bezugnahme auf die SDGs vergeben. Es werden nur Einreichungen berücksichtigt, die eine klare Verbindung der Menschenrechtsarbeit zu den SDGs aufweisen.

Die schulischen Projekte können auch jene sein, die in den letzten Jahren bearbeitet worden sind.

Einreichungsschluss ist der 15. Oktober 2021.

2021_Folder Einreichung Menschenrechtspreis_w

 

Redewettbewerb SAG´S MULTI!

SAG´S MULTI-Mehrsprachigkeit und Internationalität junger Menschen

Der ORF hat 2020 die Trägerschaft für den mehrsprachigen Redewettbewerb SAG’S MULTI! übernommen und lädt nun zum 13. Durchgang ein. Am 1. Oktober startet die Anmeldephase.

Schulleiter*innen und Lehrer*innen sind gebeten, ihre Schüler*innen über diese Möglichkeit, ihren Gedanken, ihren Talenten und ihrer Mehrsprachigkeit Raum zu geben, zu informieren.

Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat – wie auch schon im vergangenen Jahr – den Ehrenschutz übernommen.

 Veranstaltungen, Radio- und Fernsehsendungen werden in diesem Durchgang den Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine Bühne für ihre Anliegen geben. Der ORF rückt damit die Mehrsprachigkeit und Internationalität junger Menschen in den Fokus.

Die „SAG’S MULTI!“-Bühne steht allen mehrsprachigen Schüler*innen ab der 7. Schulstufe offen – mit und ohne sogenanntem Migrationshintergrund.

Das Leitthema in diesem Durchgang lautet „Wer ist Wir“, fünf Unterthemen ergänzen die Palette.  Infos unter www.sagsmulti.orf.at,

Die Teilnehmer*innen wählen frei aus den angebotenen Themen. Sie stellen ihre Bereitschaft in einer Rede Position zu beziehen, ihre rhetorischen und sprachlichen Stärken sowie ihre Fähigkeit zur inhaltlichen Darstellung des gewählten Themas unter Beweis.

Kompakte Detailinfos sind im beigelegten Infoblatt. – Es ist selbstverständlich, dass den jeweils aktuellen Bestimmungen im Zusammenhang mit COVID-19 Rechnung getragen wird. – Wir haben aber die Hoffnung, dass im Unterschied zum Durchgang 2020/21 deutlich mehr Möglichkeiten für Veranstaltungen mit Publikum (an Schulen, in ORF- Landesstudios, etc.) gegeben sein werden.

SAG’S MULTI! ist ein Projekt zur Ermutigung. Wir wollen junge Menschen ermutigen Position zu beziehen, ihre Mehrsprachigkeit und Internationalität zu zeigen. Und wir wollen ältere Mitbürger*innen und Erwachsene dazu ermutigen, diesen jungen Menschen zuzuhören.

Anmeldezeitraum

Von 1. Oktober bis 07. November ist unser Online-Anmeldesystem freigeschalten. Wir bitten die Lehrer*innen die Registrierungen für ihre Schüler*innen auf der Webseite www.sagsmulti.at vorzunehmen. Schüler*innen können sich nicht selbst anmelden. Sollte es hier Probleme geben, ein*e Lehrer*in zu finden, der*die die Anmeldung durchführen kann, dann bitte um direkte Kontaktaufnahme mit dem „SAG’S MULTI!“ Team sagsmulti@educult.at.

Information und Anmeldung:

EDUCULT – Denken und Handeln in Kultur und Bildung

Q21 (im MuseumsQuartier Wien), Museumsplatz 1, e-1.6, 1070 Wien

Kontakt: Marlene Kalnein, sagsmulti@educult.at, Tel.: 01-522 31 27-21, Web: www.educult.at

Sag’s Multi – Infobrief_September 2021

 

Mauthausen – internationale Gedenkfeier KZ Loibl 2021

Jugend gegen das Vergessen – Gedenkveranstaltung am Loibl

Mladina proti pozabi – spominska prireditev na Ljubelju

Na povabilo Mauthausenkomiteja Kärnten/Koroška so se dijakinje in dijaki DTAK udeležili letošnje mednarodne komemoracije v spomin na trpine v koncentracijskem taborišču Ljubelj sever, ki je bilo podružnica koncentracijskega taborišča Mauthausen. Deportiranci so morali pod nečloveškimi pogoji med leti 1943 in 1945 kopati predor. Številni so onemogli zaradi težkega dela in so bili usmrčeni na Ljubelju, ali pa jih je SS poslala nazaj v Mauthausen, kjer so bili umorjeni v plinski celici.

Mnogi predniki naših učenk in učencev so morali za časa nacionalsocializma opravljati prisilno delo kot pregnanci, ali pa so trpeli v koncentracijskih taboriščih, mnogi so umrli.

 

Jugend gegen das Vergessen – Gedenkveranstaltung am Loibl

Auf Einladung des Mauthausenkomitees Kärnten/Koroška haben Schülerinnen und Schüler der Zweisprachigen HAK an der internationalen Gedenkfeier teilgenommen. Alljährlich wird der Zwangsarbeiter aus verschiedenen europäischen Staaten gedacht, die unter menschenunwürdigen Bedingungen den Loibltunnel graben mussten. Viele haben die Misshandlungen und den Hunger nicht ertragen und wurden entweder vor Ort umgebracht oder zurück nach Mauthausen in die Gaskammer geschickt.

Auch viele Vorfahren unserer Schülerinnen und Schüler wurden während der Nazizeit deportiert, mussten Zwangsarbeit verrichten oder litten in Konzentrationslagern. Viele haben nicht überlebt.

Zu den Reden der Jugend:

Reden_Gedenkfeier_HAK-TAK[61870]_OK

 

 

 

 

 

MATILDE – internationaler Fotowettbewerb.

Fotowettbewerb MATILDE

Mathilde-A4-DE-PRINT

Wie verändern sich ländliche Räume und Berggebiete durch
Zuwanderung?

Ländliche Räume und Berggebiete können als das Herz Europas betrachtet werden. Geprägt
durch landwirtschaftliche Produktion, Tourismus, kulturelles Erbe und soziale Vielfalt sowie
durch viele weitere Aspekte nehmen diese Räume eine wichtige Rolle für das Gemeinwohl
Europas ein. Es ist daher an der Zeit diese Regionen in ein neues Licht zu setzen.

Im Horizon2020-Projekt MATILDE untersuchen wir, wie sich Migration auf die lokale
Entwicklung und den territorialen Zusammenhalt in ländlichen Räumen und Berggebieten
Europas auswirkt, um so besser zu verstehen, wie Integration und lokale Entwicklung gefördert
werden können.

Als Partner*innen im Projekt MATILDE ist es unser Bestreben, den aktiven Beitrag
zugewanderter Menschen und ihrer Nachkommen in ländlichen Räumen und Berggebieten
Europas hervorzuheben und neu zu denken. Nimm also am MATILDE Fotowettbewerb teil und
erzähle uns mit deinen Bildern, wie sich Europas ländliche Räume und Berggebiete durch
Zuwanderung entwickeln, bunter und vielfältiger werden.

So kannst du am Fotowettbewerb teilnehmen:

• Fülle das Anmeldeformular aus;
• Lies die Allgemeine Geschäftsbedingungen und Datenschutzbestimmungen;
• Lade maximal 3 Fotos in das Bewerbungsformular hoch;
• Beschreibe in einem kurzen Text (max. 300 Zeichen für jedes Foto), inwiefern dieses
Foto die Veränderung ländlicher Räume und Berggebiete durch Zuwanderung zeigt;
• Folge den Social-Media Accounts von MATILDE auf Twitter, Facebook, Instagram
und LinkedIn, um immer auf dem Laufenden zu bleiben. Auch die Gewinner*innen
des Fotowettbewerbs werden über Social-Media bekanntgegeben.
• Als ein internationales Kooperationsprojekt mit 25 Projektpartner*innen und 19
weiteren unterstützenden Partner*innen in 10 europäischen Ländern legen wir großen
Wert auf Partizipation. Wir ermutigen die Teilnehmer*innen daher, ihre Fotos auf
ihren eigenen Social-Media Profilen mit den Hashtags #HeartofEurope und
#MATILDEMigration zu teilen. Die Fotos der Teilnehmer*innen können somit über
unsere Social-Media-Kanäle und die virtuelle Galerie der MATILDE-Website geteilt
werden.

Alle Fotos, die zwischen dem 9. Mai 2021 und dem 9. August 2021 hochgeladen werden,
nehmen am Wettbewerb teil.

Die drei Gewinner*innen erhalten einen einzigartigen und exklusiven Online-Workshop mit
Opher Thomson, einem professionellen Landschaftsfotografen und Regisseur des Films „The
New Wild: Life in the Abandoned Lands“. Opher hat sich in seinen Arbeiten intensiv mit
ländlichen Räumen und Berggebieten in ganz Europa beschäftigt. Der Workshop wird sich
explizit auf Techniken konzentrieren, um diese Orte besser einzufangen, zu verstehen und
deren Geschichte zu vermitteln.

Wir freuen uns über deine Teilnahme und wünschen viel Erfolg!
Bei Rückfragen schreibe gerne eine E-Mail an: Mag. (FH) Marika Gruber, m.gruber@fhkaernten.at (Projektleitung Fachhochschule Kärnten)

Informationen in Englisch sind auf der Webseite verfügbar: https://matilde-migration.eu/photo-contest/

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Rechte und Eigentum der Fotos:
Mit der Einreichung von Fotos zum MATILDE-Fotowettbewerb erklärt sich der*die
Teilnehmer*in damit einverstanden, MATILDE das Recht einzuräumen, die Fotos kostenlos
in den sozialen Medien, auf der offiziellen Website sowie in deren virtuellen Galerie zu
veröffentlichen, auch wenn es sich nicht um die Gewinnerbeiträge handelt. MATILDE wird
im Gegenzug den vollständigen Namen der Gewinner*innen nennen, wenn die Fotos für
Kommunikations- und Veröffentlichungsaktivitäten verwendet werden.

Workshops Extremismus & Antisemitismus

Radikalisierung – Hass im Netz – Antisemitismus

Folgende kostenlose Vorträge und Workshops werden bis Ende des Schuljahres im Bereich der Antisemitismus- bzw. Extremismusprävention angeboten

Radikalisierung – Hass im Netz – Antisemitismus
Lösungsangebote für die pädagogische Praxis
Online:
31.05.2021 von 17:00h bis 20:00h oder
01.06.2021 von 17:00h bis 20:00h

Geschichte des Antisemitismus und Kontinuitäten des Antijudaismus
Online: Mittwoch, 9.6.2021, 17 – 18:30 Uhr

Neue und moderne Formen des Antisemitismus
Online: Dienstag, 15.6.2021, 17 – 18:30 Uhr

Nähere Beschreibungen können Sie dem Text unten entnehmen.

 

Radikalisierung – Hass im Netz – Antisemitismus

Lösungsangebote für die pädagogische Praxis

Das Internet bietet gerade in Zeiten der Corona Pandemie den idealen Transmitter für Rekrutierungsversuche und Radikalisierungsverläufe. Dabei ist Hass in Verbindung mit Vorurteilen, Rassismus und Antisemitismus der Nährboden für die Ausprägung von extremistischen Strömungen, die in Pandemiezeiten – einhergehend mit wirtschaftlichen Unsicherheiten – Hochkonjunktur haben.
Speziell über moderne Kommunikationsmittel verbreiten sich gefährliche Inhalte z.B: über soziale Medien (wie facebook) und verschiedene Chatprogramme (wie WhatsApp und Telegramm).
Das dreistündige kostenlose Seminar, das als Pilotseminar zusammen mit Granatapfel, Günther Ebenschweiger und der Extremismuspräventionsstelle Stmk. initiiert wird, gibt

  1. einen Einblick in die Spirale von Hass im Netz und Verschwörungserzählungen, die – genährt durch Jahrhunderte alten Antisemitismus – jede extremistische Strömung bedienen;
  2. beantwortet Fragen zu Lebensprozessen junger Menschen und
  3. bietet im diesem Kontext, Informationen, Methoden und Lösungsangebote zu Identitätsproblemen, Vorurteilsstrukturen, politischer/religiöser Ideologie für Pädagog*innen, Multiplikator*innen und Schüler*innen.

Ziele:

  • Schüler*innen gegen diese demokratiefeindlichen und menschenfeindlichen Entwicklungen zu schützen, sie aufzuklären, ihnen ein alternatives Narrativ zu extremistischem Gedankengut anzubieten;
  • Entlastung von Pädagog*innen im Umgang mit den komplexen Themenbereichen „Radikalisierung – Hass im Netz – Antisemitismus“ und
  • das Netzwerk „NEXT“ als steirische Drehscheibe für (Rück-)Fragen sowohl im pädagogischen, als auch im privaten Kontext vorzustellen!

Online
31.05.2021 von 17:00h bis 20:00h oder
01.06.2021 von 17:00h bis 20:00h
Kostenlose Teilnahme
Begrenzte TeilnehmerInnenzahl:
max. 20

Anmeldung unter office@next.steiermark.at
Der Link wird nach Anmeldung zeitnahe per Mail ausgesandt.
Bei Fragen rufen Sie gerne Herrn Ebenschweiger unter Tel. 0676 4 25 4 25 4

Diese Veranstaltung ermöglicht

Geschichte des Antisemitismus und Kontinuitäten des Antijudaismus

Der Antisemitismus christlicher Tradition, der sogenannte Antijudaismus hat jahrtausendelange Tradition und liefert die Grundlage für andere Formen von Antisemitismus. In diesem Workshop geht es um die verschiedenen Ausprägungen und Dimensionen von Antisemitismus und deren Verbreitung.
Neben einem inhaltlichen Input werden in dieser Veranstaltung Impulse für die Umsetzung der Inhalte im Unterricht geliefert.

Online        
Datum: Mittwoch, 9.6.2021, 17 – 18:30 Uhr
Kostenlose Teilnahme
Anmeldung unter office@granatapfel.ws oder
+43 699 16969441 (Ruth Kathrin Lauppert-Scholz)
Der Zugangslink wird Ihnen zeitnahe zur Veranstaltung nach Anmeldung zugeschickt.

Diese Veranstaltung ermöglicht die

Neue und moderne Formen des Antisemitismus

 

In dem neuen Erscheinungsbild des Antisemitismus lässt sich das Phänomen erkennen, dass verschiedene Dimensionen von Antisemitismus sich treffen, die zuvor wenig Berührung hatten: rechter, linker, islamischer/muslimischer, israelbezogener Antisemitismus. Gerade jener Antisemitismus, der dem linken politischen Spektrum zugeordnet wird; ist nicht sehr leicht zu erkennen und wirkt subtil.
Dieser Workshop versucht für die unterschiedlichen Erscheinungsbilder des Antisemitismus zu sensibilisieren und liefert Anwendungsbeispiele für den Unterricht.

Online
Datum: Dienstag, 15.6.2021, 17 – 18:30 Uhr
Kostenlose Teilnahme

Anmeldung unter office@granatapfel.ws oder
+43 699 16969441 (Ruth Kathrin Lauppert-Scholz)
Der Zugangslink wird Ihnen zeitnahe zur Veranstaltung nach Anmeldung zugeschickt.

Diese Veranstaltung ermöglicht die

Bei Rückfragen oder Buchungsanfragen stehen wir jederzeit zur Verfügung. Dazu antworten Sie bitte auf dieses Mail oder verwenden die Kontaktmöglichkeiten in der Signatur.

Auf eine „online“-Begegnung freut sich

Ruth Kathrin Lauppert-Scholz

 

Nähere Informationen zu unseren Programmen finden Sie auf unserer Homepage:
www.granatapfel.ws

Finale des 68. Landesjugendredewettbewerbs

Finale des 68. Landesjugendredewettbewerbs

Der Kärntner Jugendredewettbewerb wurde in diesem Schuljahr aufgrund der COVID-19-Pandemie erstmals virtuell durchgeführt. Junge redegewandte Menschen zwischen 14 und 21 Jahre nutzten die Möglichkeit, ihr besonderes Talent unter Beweis zu stellen. In den drei Kategorien – Klassische Rede, Spontanrede und Neues Sprachrohr-präsentierten sie sehr professionell und mit hohem persönlichem Engagement ihre Meinungen und Gedanken zu unterschiedlichsten Themen.

Mehr dazu im Link zum Video: https://youtu.be/W8JDYEDFOfg

Die Siegerinnen und Sieger des Landesjugendredewettbewerb 2021 sind:

Klassische Rede AHS/BHS

  1. Platz Alexandra KREUZER, Stiftsgymnasium St. Paul im Lav.

Spontanrede

  1. Platz Marcel HUTTERSTRASSER, BG/BRG Mössinger, Klagenfurt

Neues Sprachrohr

  1. Platz Victoria WAGNER, Anna ZIMMERMANN, Rebecca BEARZI , alle BG/BRG Perau, Villach

Sie alle  vertreten das Bundesland Kärnten beim Bundesfinale, das dieses Jahr ebenfalls online stattfinden wird.

Jugendredewettbewerb 2021

Presseaussendung

 

Lernfeldprojekt: „Climate Change Games“ Bachmanngymnasium

Lernfeldprojekt: „Climate Change Games“   Dem Klimawandel einen Spielzug voraus!

Die Klimakrise bewegt unsere Jugend. Auch im Unterricht wird darüber viel diskutiert. Aufbauend auf diesem Interesse kann die Neugierde zur Wissensvermittlung mit Spielfreude und Spaß verknüpft werden. Mit 15 Jahren bringen die Schüler*innen noch einen riesigen Erfahrungsschatz hinsichtlich des Spielens mit. Hier kann man andocken, denn der Spieltrieb des Menschen ermöglicht durch Versuch und Irrtum essentielle Kenntnisse und Kompetenzen über die Welt zu lernen.
„Wir wollten das Vergnügen am Spiel mit dem Phänomen des Klimawandels kombinieren. Daraus ergab sich die Idee zu den Climate Change Games“, erklärt Mag.a Ingrid Huber, Lehrerin am Ingeborg-Bachmann-Gymnasium den Ursprung der Idee.  Gemeinsam mit ihrer Kollegin Mag.a Bettina Popotnig begeisterten sie die Schüler*innen der 5b Klasse Spiele im Geographie- und Wirtschaftskunde-Unterricht zu entwickeln.
„Die Wichtigkeit dieses Zugangs wurde uns auch vor Augen geführt, als wir uns die Produktpalette professioneller Spielwarenhersteller angesehen haben, die kaum Klimaspiele, Klimawandelspiele oder Spiele für den Klimaschutz für Kinder und Jugendliche im Sortiment führten“, so Mag. Horst Kanzian, Senior Lecturer an der AAU-Klagenfurt, der das gemeinsame Projekt „Climate change games – Dem globalen Klimawandel spielerisch begegnen“ mit der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt und dem Ökolog-Team der Schule ins Leben gerufen hat.
Wichtig war es, dass die Schüler*innen in die Rolle von Spielentwicklern schlüpften und Spiele erfinden, die aus ihrer Kreativität entspringen und in der Qualität sowie Ausstattung den professionellen möglichst nahekommen. Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, wurden Lehramtsstudierende als Lernbegleiter*innen eingesetzt, die die Schüler*innen bei der Erarbeitung eines sinnvollen Spielinhalts und einen damit kompatiblen Spielmechanismus unterstützten.
Während der dreimonatigen, digitalen Projektarbeit setzten sich unsere Schüler*innen intensiv mit den unterschiedlichsten Facetten der Klimaveränderung auseinander und konnten das Thema für sich wesentlich besser begreifen.
Die 23 Schüler*innen der 5b-Klasse des Ingeborg-Bachmann-Gymnasiums entwickelten gemeinsam mit 23 Lehramtsstudierenden der Geographie und Wirtschaftskunde der AAU-Klagenfurt schließlich 7 Spiele zum Klimaschutz. (siehe Tabelle anbei)
„Trotz der immensen Belastung durch homeschooling und distance learning schafften die SchülerInnen fulminante Ergebnisse. Ein Beweis, daß selbst unter schwierigsten Bedingungen die SchülerInnen durch selbstorganisiertes Lernen Fähigkeiten entwickeln von denen sie selbst überrascht sind“, freute sich Christian Salmhofer vom Klimabündnis. Das Statement eines Schülers bringt es auf den Punkt: „Das Projekt war eine gute Idee und hat Spaß gemacht. Es war zwar etwas viel zu tun, jedoch war es oft sehr lustig und interessant. Ich schaue mit einem Lächeln darauf zurück.” Ein Lächeln, das alle Beteiligten mit Manuel gerne teilen.

Aktivitäten und Umsetzung:

Das Projekt wurde als kooperatives Lernfeldprojekt durchgeführt, an dem zwei Bildungsinstitutionen – die Universität Klagenfurt (AAU) / Institut für Geographie und Regionalforschung und das Ingeborg-Bachmann-Gymnasium – beteiligt waren. Die Projektleitung hatten Mag. Horst Kanzian, Senior Lecturer an der AAU-Klagenfurt, sowie Mag.a Ingrid Huber, Lehrerin am Ingeborg-Bachmann-Gymnasium, inne. Mag.a Bettina Popotnig, Klassenlehrerin der 5b, fungierte als organisatorische Brücke zwischen der Projektleitung und den beteiligten 23 Schüler*innen der 5b-Klasse des Ingeborg-Bachmann-Gymnasiums. Weiters waren 23 Lehramtsstudierende der Geographie und Wirtschaftskunde der AAU-Klagenfurt als Lernbegleiter*innen eingesetzt. Letztere leiteten die Schüler*innen durch die einzelnen Phasen der Projektmethode und achteten stets darauf, dass das digitale Projekt einen geradlinigen Verlauf nimmt und berieten die Schüler*innen bei Fragen und Unklarheiten. Im Folgenden sollen die einzelnen Phasen und deren Aktivitäten kurz vorgestellt werden: 4. Projektdurchführung: Die Projektdurchführung war aufgrund des Distance-Learning, die ab Ende November auch die involvierte Klasse einholte, sehr schwierig. Die Kleingruppen mussten auf digitale Projektarbeit umschwenken und die Klima(wandel)spiele in digitalen Räumen umsetzen. Erschwerend hinzu kam, dass sich die Schüler*innen nicht treffen konnten, um gemeinsam an den Spielen zu arbeiten. Trotz dieser Herausforderungen konnten wirklich kreative Spiele entstehen.
Ergebnisse:
In der folgenden Tabelle sind die Ergebnisse der einzelnen Gruppen dargestellt. Jedes Spiel existiert zumindest einmal pro Gruppe als Prototyp und besteht aus den jeweiligen Spielutensilien (Spielplan, Karten, Spielfiguren, Würfel, u.dgl.) und einer Spielanleitung, die angibt, wie man das Spiel spielen soll. Während Gruppe 1-6 analoge oder hybride Spiele erstellt haben, hat Gruppe 7 ein digitales Klimaschutz-Spiel mit Hilfe einer Learning-App erstellt (siehe Link). Die Themen der Spiele sind, wie man sieht, sehr facettenreich.

 

Kleingruppen-Nr. Thema des Climate-Change-Games Spielart Kurzbeschreibung zum Spiel
Gruppe 1 Waldbrände „Activity“ Die Spieler*innen müssen verschiedene Begriffe zum Thema zeichnen und / oder erklären.
Gruppe 2 Naturkatastrophen Memory-Quiz-Spiel Die Spieler*innen müssen – wie beim Original – die Kärtchen richtig aufdecken und dabei – fallweise – Fragen zum Thema Naturkatastrophen beantworten.
Gruppe 3 In eine nachhaltige Zukunft durch regionale Produkte Memory mit QR-Codes Auf den Memory-Karten befinden sich QR-Codes, die mit der Smartphonekamera gescannt werden. Diese führen schließlich zu weiterführenden Fragen in der App „Actionbound“, die die Spieler*innen digital beantworten müssen.
Gruppe 4 Meeresspiegelanstieg Memory Klassisches Memory-Spiel, das das Thema „Meeresspiegelanstieg“ aufgreift.
Gruppe 5 Schmelzen der Pole Eisbär und Pinguin – Brettspiel Das Ziel dieses Spieles ist es zu versuchen, so viele Fragen wie möglich richtig zu beantworten, um so viele Tiere (Eisbären oder Pinguine) wie möglich zu retten.
Gruppe 6 CO2-Ausstoß durch Lebensmitteltransporte Brettspiel mit Quiz-Elementen Das Brettspiel greift das Thema der globalen Lebensmitteltransporte auf. Die Spieler*innen müssen leichte, mittelschwere und schwierige Fragen zur Thematik beantworten und dürfen – nach richtiger Beantwortung – ein Feld mit der Spielfigur weiterziehen.
Gruppe 7 Mülltrennung Digitales Zuordnungsspiel via „Learning Apps“ In diesem Spiel werden die Knacknüsse der Mülltrennung mit einer digitalen Spielvariante aufgegriffen und damit die Mülltrennung gefestigt. Link zum Spiel: https://learningapps.org/watch?v=pqetb2nzn21

Statements der SchülerInnen der 5bi Klasse

Wir haben sowas noch nie gemacht. Natürlich lief es nicht immer perfekt. Es gab höhen und Tiefen, aber wir haben viel gelernt. Und am Ende waren alle zufrieden, dass wir es geschafft haben. (Litzllachner Peter)
Ich kann mein Statement nur positiv verfassen. Wir haben ein lustiges und spannendes Spiel gestaltet auf welches ich und meine Kollegen sehr stolz sind! (Hausott Emely)
Mir hat es sehr viel Spaß gemacht mit Studenten zu arbeiten und eine neue App, Actionbound kennenzulernen, welche eine wirklich gute App ist, die ich bis jetzt noch nicht kannte. (Bauer Viktoria)
Die Studenten haben uns sehr viel beigebracht und waren immer für uns erreichbar. Ich habe viel dazu gelernt, wofür ich sehr dankbar bin. Es war eine tolle Erfahrung für mich und meine Teamkolleginnen! (Bachlechner Emily)
Die Studenten haben uns sehr viel beigebracht über den Klimawandel. Sie haben uns verständliche Antworten gegeben und sich die Zeit genommen uns alles so zu erklären damit wir es verstehen konnten. Es hat mir sehr gefallen und ich lernte viele Sachen dazu. Es war eine großartige Erfahrung und würde das Projekt wieder machen! (Kezban Yaman)
Teamwork war das um und auf. Wenn man sich unsicher bei einer Sache war, standen unsere Studenten immer zur Verfügung. Hoffentlich kann unsere Klasse in den nächsten Jahren wieder an so einem spannenden Projekt teilnehmen. (Melissa Sandtner)
Trotz meist langen Arbeitszeiten war es immer ein Spaß zusammen mit Freunden ein eigenes Spiel zu entwickeln und zu designen. Den Job, uns durch das Projekt zu leiten und unser Leben mit möglichen Hilfestellungen zu vereinfachen, erfüllten die uns zugeteilten Studenten mit Bravour. (David Kapeller)
Die Studenten waren hilfsbereit und haben uns immer gut korrigiert. Sie haben uns rechtzeitig über das Datum der Termine Bescheid gegeben. Ich bin sehr zufrieden mit unserem Endergebnis. (Elvina Dedic)
Annas Statement: Das Uni-Projekt hatte seine Höhen und Tiefen. Doch mit der Hilfe und dem Feedback der Studenten entwickelte es sich zu einer interessanten und lehrreichen Erfahrung.
Emilys Statement:
Ich finde es war von Anfang an interessant zu beobachten wie die Spiele entstanden sind und wie auch unser Spiel nach langen Überlegungen endlich Form angenommen hat. Natürlich gab es auch mal eher „blöde“ Zeiten, aber mit den Studenten und meinen Klassenkollegen konnten wir alles so schaffen wie wir es wollten. Ich nehme auf jeden Fall viele Erfahrungen aus dem Projekt mit.
Laras Statement: Ich fand das Projekt von Anfang an sehr interessant und bin froh, dass wir die Möglichkeit hatten diese Erfahrung zu machen. Es gab zwar Zeiten, in denen ich das Arbeiten als eher mühsam empfand, doch mit den Studenten und meinen Klassenkolleginnen war das schnell wieder vergessen. Ich finde es super, dass so viele verschiedene Spiele zu Stande gekommen sind.

 

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