Ing. Reinhart Rohr, geboren am 24. Oktober 1959, wohnhaft in Villach, war von 1994-2002 Landtagsabgeordneter für die SPÖ und von 2010-2013 deren Klubobmann und ist seit März 2013 Erster Präsident des Kärntner Landtages.

 

Bildungsweg:

Volksschule in Stockenboi

Hauptschule in Feistritz/Drau

HBLA Franzisco Josephinum, Fachrichtung Landtechnik, in Wieselburg, Matura

 

Berufserfahrung:

Bezirksparteivorsitzender der SPÖ-Bezirksorganisation Villach (Stadt und Land) seit Juni 2002;

Mitglied des SPÖ-Landes- und Bundesparteivorstandes.

Präsident der Österreichischen Wasserrettung Kärnten

Präsident des „Villacher Arbeitersportvereins – VAS“

1991-1994 Mitglied des Bundesrates

1994-2002 Landtagsabgeordneter

2002-2010 Mitglied der Landesregierung

17. Juli 2008-12. April 2010 Zweiter Landeshauptmann-Stellvertreter

2010-2013 Landtagsabgeordneter (Klubobmann)

seit 28. März 2013 Erster Präsident des Kärntner Landtages

 

Funktionen:

Mitglied des Ausschusses für Recht, Verfassung, Europa, Volksgruppen, Bildung, Personal und Immunität

 

Warum sind Sie Politiker geworden?

Bundeskanzler Bruno Kreisky hat mich als Politiker fasziniert, seine Ära hat uns freie Schulfahrten, gratis neue Schulbücher und vor allem auch den Bildungszugang möglich gemacht. Das war eine große Entlastung für das ohnehin kleine Familieneinkommen. Seine Bemühen und seine Friedensinitiativen im Nahen Osten und seine Abrüstungsinitiativen um den sogenannten „kalten Krieg“, zwischen dem Westen (Amerika mit dem damals freien Europa)  und dem Ostblock (Europa hinter den Mauern und Zäunen mit Russland) waren ganz in meinem Sinne, alles für einen immerwährenden Frieden, möglichst auf der ganzen Welt zu tun.

Noch während meinem Präsenzdienst in Spittal/Dr. wurde ich auf die freie Stelle des Landessekretärs der SPÖ-Bauern von einem Stockenboier Gemeinderat hingewiesen. Ich habe mich dafür interessiert und beworben und letztlich glücklicherweise, meine Arbeit am 2. November 1980 begonnen. Unter dem Punkt Berufserfahrung sind alle spannenden Stationen meines beruflichen Lebens aufgezählt.

 

Was möchten Sie speziell für Jugendliche erreichen?

Dass alle die Freude in Kärnten geboren zu sein und hier leben zu können, erkennen und bestmöglich nützen. Die besten Angebote: in unseren Kindergärten, in unseren Schulen, in den Pflichtschulen und allen höheren Ausbildungsangeboten, bis hin zum erfolgreichen Fachhochschul- oder Universitätsabschluss.

Die Wahlmöglichkeit für ein reichhaltiges Angebot für das Erlernen eines top qualifizierten Berufes in unseren hochwertigen und zukunftsorientierten Kärntner Wirtschaftsbetrieben und Industrieunternehmen.

Das Selbstverständnis unserer Gesellschaft und besonders auch der Kärntner Politik, dass unsere Jugend das wichtigste Potential für eine erfolgreiche Zukunft ist und daher auch deren Anliegen aufmerksam und gleichberechtigt gehört und berücksichtigt werden. Die Jugend ernst nehmen, ihre Meinung achten und in der Umsetzung bei allen wichtigen Fragen und Projekten miteinzubinden.

Das Selbstbewusstsein und Vertrauen der Kärntner Jugend unterstützen, dass jede Stimme Gewicht hat und zählt und dass das auch deutlich zu sagen ist, wenn es um ihre Interessen geht.

Demokratie lebt von kritischer Urteilsfähigkeit und braucht mündige Menschen.

 

Was machen Sie in Ihrer Freizeit am liebsten?

Seit 1981 aktiv Singen in der Sängerrunde-Zlan, Bergtouren mit Freunden, Tennis, Alpinskifahren und Skitouren, Haus und Garten – aktuell mit  2 Bienenvölkern – in Schuss halten, aktiver Opi von zwei Enkelkindern sein.