DI Michael Johann, geboren am 3. Juli 1963, wohnhaft in Klagenfurt, ist seit 2013 Landtagsabgeordneter für die Grünen.

 

Bildungsweg:

Humanistisches Gymnasium

Präsenzdienst

Studium der Forstwirtschaft an der Universität für Bodenkultur

Kampagnenleiter bei Greenpeace Österreich und International

Zivildienst beim Roten Kreuz

 

Berufserfahrung:

seit 1996 Leitung eines Forstbetriebs in den Karawanken

seit 2004 Obmann der Grünen Bäuerinnen und Bauern Kärnten

seit 2005 Obmann der Grünen Bäuerinnen und Bauern Österreich

seit 2012 Bezirkssprecher Klagenfurt-Land der Grünen Kärnten

 

Funktionen:

Vorsitzender des Ausschusses für Nachhaltigkeit, Naturschutz, Energie, Umwelt, Klimaschutz und öffentlicher Verkehr
Mitglied des Ausschusses für Jagd, Tierschutz, Natur-, National- und Biosphärenparks

 

Warum sind Sie Politiker geworden?

Mit Umweltschutz zu tun hatte ich das erste Mal als Schüler im Vorfeld der Volksabstimmung über das Atomkraftwerk Zwentendorf (1978).

Auf der Universität für Bodenkultur habe ich dann begonnen, mich aktiv für Umweltschutz und Luftreinhaltung einzusetzen. 1984 habe ich an der winterlichen Aubesetzung von Zwentendorf teilgenommen. Noch während meines Studiums habe ich mich auf eine Stellenausschreibung bei Greenpeace beworben und habe dann fast sieben Jahre in verschiedenen Aufgabenbereichen für die Umweltschutzorganisation gearbeitet.

1996 bin ich dann nach Kärnten übersiedelt und leite seither meinen Forstbetrieb. Die Waldwirtschaft ist mein Brotberuf. Ich wollte aber auch in Kärnten für die Umwelt aktiv sein und bin deshalb zu den Grünen gestoßen, wo ich seit rund 20 Jahren in verschiedenen Positionen politisch aktiv bin – seit 2013 als Abgeordneter im Kärntner Landtag.

Mein politisches Ziel ist es, in unserer Regierungsbeteiligung einen deutlichen Grünen Fußabdruck zu hinterlassen, eine bessere, engagierte, glaubwürdige und transparente Politik machen.

 

Was möchten Sie speziell für Jugendliche erreichen?

Ich möchte erreichen, dass unsere Natur auch für die jungen Menschen (auch für die, die noch geboren werden) so schön bleibt, wie sie ist. Die Schwerpunkte meiner Arbeit liegen im Umweltschutz, Klimaschutz, Naturschutz, Förderung von erneuerbaren Energien und Energieeffizienz und die Verbesserung des öffentlichen Verkehrs (ein Thema, das die Schülerinnen und Schüler ganz besonders betrifft).

 

Was machen Sie in Ihrer Freizeit am liebsten?

Schitouren, Bergsteigen, Reisen, Politik