Quiz Politische Bildung – Europa-Quiz 2016/17

„Quiz Politische Bildung – Europa-Quiz 2016/17

Informationen zur Durchführung der Schul- Landes- und Bundeswettbewerbe

 

Schulwettbewerb „Quiz Politische Bildung – Europa-Quiz

Für jeden Schultyp AHS (Unter- und Oberstufe), BHS, BMS, FBS und APS ab der 8. Schulstufe gibt es einen eigenen Fragenkatalog mit jeweils vorgegebener Punkteanzahl.

Die Fragenstellungen beziehen sich auf folgenden Themenkreise:

BP-Wahl, Wahlkommission, ORF-Wahl, innen- und außenpolitische Ereignisse, Österreich, aktuelle Ereignisse in der EU, im internationalen Raum, neue Gesichter in der Politik, US-Wahlen, Wirtschaftspolitik, Handelsabkommen, Wirtschaftsbündnisse, erfolgreiche Start ups, Chronik-Fragen, Flüchtlingsthema-Asylfragen, Digitalisierung – Macht und Einfluss der neuen Medien, Frauenpolitik, Bildungspolitik, Vielfalt in Kärnten, Volksgruppen.

Die Einladung zur Teilnahme am Schulwettbewerb samt Fragenkataloge und Formblätter sind bereits Mitte Dezember an die Schulen versendet worden.


Ergebnisse:

Pro Schule ist ein erster, zweiter und dritter Rang zu ermitteln, wobei der/die Schulkoordinator/in die Punktevergabe vornimmt und es ihr/ihm überlassen bleibt, bei einem eventuellen Punktegleichstand eine Entscheidung zu treffen (z. B. durch Stichfragen).

Die Schulsieger/innen (erster bis dritter Rang) sind per Formblatt bis spätestens Freitag, 3. Feber 2017 an den Landesschulrat für Kärnten, z. Hd. Mag. Gerlinde Duller, 10.-Oktober-Straße 24, A-9020 Klagenfurt, oder elektronisch an gerlinde.duller@lsr-ktn.gv.at zu melden.


Landeswettbewerb „Quiz Politische Bildung – Europa-Quiz“

Die Ermittlung der Landessieger/innen erfolgt beim Landesfinale am Freitag, den 3. März 2017 in der Neuen Burg in Völkermarkt. Als prominente Mitwirkende angefragt sind: Eugen Freund, Elisabeth Köstinger, Angelika Mlinar.

Etliche Fragestellungen werden sich daher speziell auf Österreich und die EU beziehen. Die Themenschwerpunkte werden aber generell jene des Bundeswettbewerbs sein.


Bundeswettbewerbs „Quiz Politische Bildung – Europa-Quiz“ 2017

Mit der Austragung des Bundeswettbewerbs 2017 ist das Bundesland Salzburg befasst.

Themenschwerpunkte des Bundeswettbewerb „Quiz Politische Bildung – Europa-Quiz“ werden sein:

  • Österreich und Europa nach 1945
  • Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Integration in unserer globalisierten Gesellschaft
  • Kunst, Kultur, Wissenschaft und Sport
  • Nachhaltigkeit, Entwicklung, Ressourcen und Konsumverhalten
  • Internationale Friedenssicherung und aktuelles Weltgeschehen
  • Europäische Institutionen und das Mitwirken Österreichs Dieser findet vom 25. bis 26. April 2017 in Salzburg statt.  Der Landesschulrat für Kärnten dankt allen Direktorinnen und Direktoren für die Unterstützung bei der Durchführung des Schulwettbewerbes „Quiz Politische Bildung – Europa-Quiz“ sowie allen am Quiz beteiligten Lehrer/innen für ihre engagierte Mitarbeit, ohne die eine erfolgreiche Durchführung dieser Veranstaltungen nicht möglich wäre.

Dank für das Engagement

  • Nähere Informationen sowohl zum Landes- als auch zum Bundeswettbewerb werden den teilnehmenden Schulen gesondert übermittelt bzw. werden der Homepage unter: www.europaquiz.info zu entnehmen sein.
  • Das Sieger/innen-Team jedes Bundeslandes ist automatisch für den Bundeswettbewerb qualifiziert.
  • Die Quiz-Fragen orientieren sich grundsätzlich an den Schwerpunktthemen.

Plattform Politische Bildung: Dialog im Landhaus

Zahlreiche  Pädagoginnen und Pädagogen der Unterrichtsfächer  „Geschichte/Recht/Politische Bildung“  sind am 14.12.2016 der Einladung von Landtagspräsident Ing. Reinhart Rohr und AP Rudolf Altersberger  gefolgt und haben sich zu einem Dialog im Grünen Saal des  Kärntner Landhauses eingefunden.

Das Vorhaben, die neue Initiative des Kärntner Landtages, die „Plattform Politische Bildung“ samt dazugehöriger Homepage  vorzustellen, und dabei die Grundsätze dieser Einrichtung  auch gleich umzusetzen, ist  gelungen. Im  Mittelpunkt der anregenden Gespräche standen die Möglichkeiten und Chancen der Nutzung der Plattform in der Schule, im Unterricht, sowie die Möglichkeiten einer  Weiterentwicklung der Homepage mit Einbindung der Zielgruppe „Schüler und Schülerinnen“.

Der Landtagspräsident  und  der Amtsführende Präsident des Landesschulrates Kärnten betonten in ihren Statements die Notwendigkeit und Wichtigkeit des besonderen Engagements im Unterrichtsfeld „Politische Bildung“ . Mit  besonderem Dank würdigten sie die große Einsatzbereitschaft der anwesenden Lehrerinnen und Lehrer.

denk mal wien

Neues Jugendangebot startet – Für Jugendliche kostenlos

Auf Einladung der Bundesregierung und der Stadt Wien konzipierte das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) das Vermittlungsprojekt „denk mal wien“. Seit September 2015 bildete das MKÖ VermittlerInnen und Vermittler zur Durchführung der Rundgänge im Rahmen des Jugendprojekts „denk mal wien“ aus. Diese 27 „denk mal wien“ Vermittlerinnen und Vermittlerwurden am 6. Oktober 2016 im Bundeskanzleramt zertifiziert.
Die Rundgänge des Vermittlungsprojekts „denk mal wien“ beschäftigen sich mit vier verschiedenen Themen: „Wir sind HeldInnen“, „Republik und Demokratie“, „‚Wir‘ und die ‚anderen'“ und „Was ist Österreich?“. Der historische Fokus wird auf die Republiksgeschichte sowie die Zeit des Nationalsozialismus mit einem Gegenwartsbezug gesetzt. Im Zuge der thematischen Rundgänge werden inhaltliche Anknüpfungspunkte zur Geschichte der Orte und Denkmäler/Gedenkstätten gebildet.

Das Projekt richtet sich besonders an eine jugendliche Zielgruppe mit dem Fokus auf SchülerInnen aus Polytechnischen Schulen, BerufsschülerInnen, Lehrlinge, Jugendliche aus Berufsbildungseinrichtungen, jugendliche ArbeitnehmerInnen, Auszubildende sowie Jugendliche aus außerschulischen Einrichtungen. Wichtig ist uns bei unserer Vermittlungsarbeit, die Jugendlichen in ihrer heutigen Lebenswelt zu erreichen.

In den „denkmalwien“ Rundgängen nutzen wir QR-Codes, Einbindung von Social Media und kurze, aussagekräftige ZeitzeugInnen-Interviews.
Mehr als 60 Videoclips mit Berichten von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sind Bestandteil der Rundgänge und auf der interaktiven Website www.denkmalwien.at zu finden.

Die Rundgänge dauern 2 Stunden und sind unter www.denkmalwien.at buchbar.

Österreichs Zeitzeugen

Im Rahmen der Aktion „ORF-TVthek goes school“ steht seit 30. September 2016 auf der ORF-TVthek unter dem Titel „Österreichs Zeitzeugen“ ein neues Videoarchiv mit persönlichen Erinnerungen österreichischer und internationaler Zeitzeuginnen und Zeitzeugen bereit, das einen einzigartigen Zugang zur Zeitgeschichte Österreichs bietet.


Das neue, uneingeschränkt zugängliche Videoarchiv wurde vom ORF gemeinsam mit dem Mauthausen Komitee Österreich und mit Unterstützung des Österreichischen Bundeskanzleramts und des Zukunftsfonds der Republik Österreich gestaltet.

„Österreichs Zeitzeugen“ ist Teil der Aktion „ORF-TVthek goes school“, die seit 2014 Videoarchive auf der Videoplattform ORF-TVthek in einer speziell für die Integration in den Unterricht geeigneten Form bereitstellt. Die Inhalte sollen dabei vor allem Lehrer/innen und Schüler/innen ansprechen und sind speziell als multimediales Bildungsangebot für den Unterricht an Schulen und weiteren Bildungseinrichtungen geeignet. Im Mittelpunkt des Videoarchivs stehen 102 Interviews und Gespräche mit „Österreichs Zeitzeugen“. Sie berichten in den vier Rubriken „Monarchie und Erster Weltkrieg“, „Zwischenkriegszeit und Austrofaschismus“, „Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg“ und „Nachkriegszeit“ von ihren Erfahrungen, Erinnerungen und Erlebnissen.
Das neue Online-Videoarchiv kann gerade durch die sehr persönlichen und emotionalen Zeitzeugen-Gespräche das Verständnis und das Wissen vor allem junger Menschen für unsere Vergangenheit und insbesondere für die mit Schrecken behafteten Ereignisse des Nationalsozialismus fördern.

Ebenfalls auf der Homepage der Beitrag zur Geschichte Kärntens:

Wanderausstellung Migration on Tour

Die durch Migration bedingte Pluralisierung und Heterogenisierung der Gesellschaft ist in vielen Bereichen sichtbar – auch in den Schulen. Die sprachlich und kulturell heterogenen Klassengemeinschaften spiegeln die Lebensrealität der Jugendlichen wider und verleihen der Tatsache Ausdruck, dass eine differenzierte Beschäftigung mit dem Thema Migration gerade im schulischen Bereich von enormer Bedeutung ist.

Das Demokratiezentrum Wien hat daher, in Kooperation mit der Initiative Minderheiten sowie unter Mitwirkung von SchülerInnen und LehrerInnen, die Ausstellung Migration on Tour entwickelt. Die Ausstellung soll den SchülerInnen das Thema Migration auf eine neue Art und Weise  näherbringen und ihnen dabei auch die vielfältigen Aspekte, die mit der Thematik verbunden sind,  nachhaltig nachvollziehbar machen. In Form von 14 Stationen (Roll-ups) werden aktuelle Zuwanderungstrends und historische Migrationsmuster dargestellt sowie aktuelle gesellschaftspolitische  Fragen aufgegriffen.

In der Broschüre „Vermittlungsprogramm zur Wanderausstellung“ für LehrerInnen werden Hintergrundinformationen zum Thema Migration aufbereitet und didaktische Anregungen gegeben, wie das Thema Migration – mit Hilfe der Wanderausstellung – im Unterricht behandelt werden kann. Sie finden die Broschüre unter:

http://www.demokratiezentrum.org/fileadmin/media/pdf/MoT/MoT_VermittlProgr.pdf

 

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten:

Demokratiezentrum Wien

office@demokratiezentrum.org

T: 01/512 37 37

www.demokratiezentrum.org

http://www.demokratiezentrum.org/ausstellungen/migration-on-tour.html

Wanderausstellung zum Minderheitenschulwesen

Die Achtung vor und der Schutz von Minderheiten ist in einer Demokratie wie Österreich essentiell. Deswegen hat das Demokratiezentrum Wien im Auftrag des BMB eine Wanderausstellung zum Thema Minderheitenschulwesen erarbeitet. Die Ausstellung zielt darauf ab, die Identität und das eigene Geschichtsbewusstsein der österreichischen Minderheiten, auch Volksgruppen genannt, zu stärken. Mindestens so wichtig sind dabei auch die verstärkte Wahrnehmung der Minderheiten in der österreichischen Mehrheitsgesellschaft sowie die Erweiterung der Kenntnisse über Minderheitenpolitik und Minderheitenrechte. Akzeptanz, Wertschätzung und Respekt, die Anerkennung einer zunehmend vielfältigen Gesellschaft und die Bekämpfung von Vorurteilen gegenüber allen Gruppen in der Gesellschaft sowie eine Stärkung der Mehrsprachigkeit sind weitere wichtige Zielsetzungen der Ausstellung.

Zielgruppe der Wanderausstellung sind SchülerInnen der Sekundarsttufe I. Dabei soll die Wanderausstellung und vertiefende Vermittlungsmaterialien ab Jänner 2017 in ganz Österreich zur Verfügung stehen.

Auf 10 Themenstationen wird sich die Ausstellung mit verschiedenen Aspekten der Thematik Minderheiten – Mehrheiten und den speziellen Rechten von Minderheiten und deren Schutz beschäftigen. Eine wichtige Aussage des Projekts ist die Vermittlung eines positiven, wertschätzenden Zugangs zu Vielfalt und Mehrsprachigkeit sowie eine Sensibilisierung im Umgang mit Sprache.

Ausstellungskuratorin: Gertraud Diendorfer

Infos und Bestellmöglichkeiten:

Demokratiezentrum Wien

office@demokratiezentrum.org

T: 01/512 37 37

www.demokratiezentrum.org

Besuch beim Bundespräsidenten

Am 23. Juni 2015 hat in der Hofburg, in den Räumlichkeiten der Präsidentschaftskanzlei, der 46. SchülerInnentag stattgefunden. Den SchülerInnen wurden zuerst die Räumlichkeiten der Hofburg gezeigt und sie wurden anschließend von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer zu einem Gespräch empfangen. Elvira Hadzić (2 BHM), Verena Peternel (3 AHM), Julian Maier und Januš Pihler (2 CHW) haben dem Bundespräsidenten die diesjährige Rede der Jugend und Fotos zum Loiblgedenken 2015 überreicht.

(Begleitung: Ilse Geson-Gombos)

Stimme der Jugend

„Stimme der Jugend“ Loibl Gedenkveranstaltung 2015

Im Rahmen der „Internationalen Gedenkveranstaltung“ 70 Jahre Befreiung KZ-Außenlager Loibl haben Selina Tschauko, Julian Maier und Janus Pihler (2 CHW) als VertreterInnen der Jugendlichen diese Landes die „Stimme der Jugend“ übernommen. Für die TeilnehmerInnen der Veranstaltung lag die Rede auch in der englischsprachigen und französischen Übersetzung auf.

„Stimme der Jugend“ 2015

Wir lieben unsere Smartphones, den schnellen Chat über Whatsapp, wir halten uns auf dem Laufenden über Facebook, Twitter, Tumblr und Instagram. Wir verbringen unsere Nachmittage gerne in Shoppingcenters beim Chillen, Shoppen, Sehen und Gesehen werden. Wir achten auf neue Trends und kaufen angesagte Mode am laufenden Band. Wir wollen dazu gehören. Wir erfüllen die Anforderungen der Wegwerfgesellschaft und interessieren uns für das neueste, beste und vielleicht auch teuerste Handy. Wir verlieren uns in Nebensächlichkeiten, wie die große Liebe und Äußerlichkeiten, ringen um die Akzeptanz der Gleichaltrigen und vergessen dabei das Wesentliche.

Unsere Träume sind groß, die Pläne klein.

Vieles ist für uns selbstverständlich: Bezugspersonen, Familie, Freunde, Bildung, Schule, ausreichend zu Essen und Trinken. Auch, dass wir in einer Demokratie leben, nehmen wir als gegeben an. Wir dürfen und können in Freiheit leben und müssen uns nicht vor Verfolgung und Ausgrenzung fürchten.

Es könnte jedoch auch anders sein.

Wie es sein kann, wenn Menschen beraubt, gedemütigt, ausgegrenzt, verfolgt und ermordet werden, durften wir in Gesprächen mit ZeitzeugInnen erfahren. Wir mussten diese Realität kennenlernen. Wir haben das ehemalige KZ Mauthausen besucht und erlebt, dass Fakten nicht annähernd so schockierend sein können wie die Wirklichkeit, die bei einem Besuch vor Ort als Film in den Köpfen auftaucht.

Wir sind schockiert. Wir erfahren tiefes Mitgefühl. Wir fühlen. Wir hören zu. Wir lernen.

Wir lernen zu hinterfragen.

Wir sind bestürzt darüber, dass Österreich in einer kürzlich veröffentlichten Studie der OECD, der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, unter 27 untersuchten Ländern mit 21,3 Prozent den höchsten Anteil an Mobbingopfern im Schulumfeld einnimmt. In den letzten Jahren ist der Prozentsatz in Österreich überdurchschnittlich gestiegen. Der OECD Bericht zieht die Schlussfolgerung, dass darin ein „ernstes, gesamtgesellschaftliches Problem, das Auswirkungen bis ins Erwachsenenalter haben kann“, gesehen werden muss.

Wir sehen uns als Spiegel der Gesellschaft und fragen, woher diese Aggression unter Schülerinnen und Schülern kommt? In unserer Diskussion taucht auf, dass wir uns als Jugendliche von den Erwachsenen nicht immer ernst genommen fühlen. Wir vermissen Respekt. Wir beobachten offene Feindseligkeit gegenüber Ausländerinnen und Ausländern und stigmatisieren selbst  damit auch unsere Gleichaltrigen „Du bist wie die asozialen Ausländer am Heiligengeistplatz“. Neid gegenüber Immigrantinnen und Immigranten ist bei Jugendlichen und Erwachsenen keine Seltenheit. Wie oft wird etwas dagegen gesagt? Wir werden mit Verallgemeinerungen konfrontiert, wie zum Beispiel „Alle Muslime sind Terroristen“ Wir erfahren die Geringschätzung der Mehrheitsbevölkerung gegenüber der slowenischen Minderheit, „Wir wollen nicht mit den Tschuschen in einem Café sitzen“.

Die Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit, sie ist unser höchstes Gut.

Wir leben im Jetzt, tragen die Vergangenheit mit uns und müssen an unserer Zukunft arbeiten.

(Dieser Text wurde von den SchülerInnen der 2 CHW in einem Schreibworkshop unter der Leitung von Ilse Geson-Gombos für die Loibl Gedenkveranstaltung 2015 verfasst.)

 

Glas mladine 2015

…. Obiskali smo bivšo koncentracijsko taborišče Mauthausen in doživeli, da podatki in dejstva nikakor niso in ne morejo biti tako šokantna, kakor pa je resnica, ki nas je močno prizadela ob gledanju filmskih dokumentacij na kraju dogajanja.

Smo šokirani. Imamo globoko sočutje z žrtvami. Čutimo. Poslušamo. Se učimo.

Učimo se postavljati vprašanja.

….. V diskusiji ugotavljamo, da imamo mladinci občutek, da nas odrasli ne jemljejo resno. Pogrešamo spoštovanje. V javnosti opažamo odprto sovraštvo proti inozemcem in inozemkam. Pogosto zaznavamo med mladinci in odraslimi nevoščljivost in zavist do priseljencev in priseljenk. … Opažamo, da večinski prebivalci slovenske manjšine ne cenijo….

Živimo v sedanjosti, pri sebi nosimo preteklost in pripravljamo našo bodočnost.

Demokracija ni samoumevna, je dragocena dobrina.

(Übersetzung: Anna Ferk-Gasser, Janus Pihler)

 

Lehrausgang Loibl